Geb. 1934 in Berlin. Nach der Matura drei Semester Jura, zwei Jahre Schauspielschule, sieben Jahre Hilfs- und Gelegenheitsarbeiter. 1965-1968 Chefredakteur der Zeitschrift "kürbiskern", München, wegen Protest gegen den Überfall der Warschauer-Pakt-Staaten auf die CSSR entlassen. Seither freiberuflicher Schriftsteller, sowie 1976-1979 Fachberater für Dramaturgie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und 1990-1999 Gastprofessor für "Szenisches Schreiben" an der Hochschule der Künste, Berlin.
Werkauswahl: "Ballett-Libretti" (für Hans Kresnik), Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke (u. a. "Die Bauernoper" 1973; "Ruhrkampf-Revue" 1975; "Des Colhas' letzte Nacht" 1978) und Dramatisierungen ("Germinal" nach Emile Zola 1974; "Nach Mitternacht" nach Irmgard Keun 1982), ein Kriminalroman ("Toter Mann", Berlin 1989, Deutscher Krimipreis, 1990); sechs Gedichtbände: "Kilroy & andere", Berlin 1967; "reden & ausreden", Berlin 1969; "da zwischen", Berlin 1979; "auf die gefahr hin", Berlin 1982; "gespräch mit dem stein", Berlin 1992; "hand & fuß", München 2004.
Erich Fried Preis 2005. |