Walter Höllerer
Walter Höllerer, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, geboren 1922 in Sulzbach-Rosenberg. Studium in Erlangen, Göttingen und Heidelberg. Bis 1987 Professor für Literaturwissenschaft an der TU Berlin. Mitbegründer der Zeitschrift "Akzente" 1954, ab 1961 Herausgeber der Zeitschrift "Sprache im technischen Zeitalter". Gründete 1963 das Literarische Colloquium Berlin, 1977 das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg.

Walter Höllerer wurde u.a. mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin (1966), dem Johann-Heinrich-Merk-Preis (1975) und dem Horst-Bienek-Preis für Lyrik (1993) ausgezeichnet. Er war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und der Akademie der Künste, Berlin.

Er starb am 20. Mai 2003 in Berlin.

Publikationen (Auswahl):

Der andere Gast. Gedichte. München: Hanser: 1952.
Zwischen Klassik und Moderne. Lachen und Weinen in der Dichtung einer Übergangszeit. Stuttgart: Klett 1958.
Gedichte. Wie entsteht ein Gedicht. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1964 (=edition suhrkamp 83).
Systeme. Neue Gedichte. Berlin: Literarisches Colloquium 1969 (=LCB-Editionen 14).
Die Elephantenuhr. Roman. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1973.
Alle Vögel alle. Eine Komödie in zwei Akten samt einem Bericht und Anmerkungen zum Theater. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1978.
Gedichte. 1942-1982. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1982.
Zurufe, Widerspiele. Aufsätze zu Dichtern und Gedichten. Hg. v. Michael Krüger, Norbert Miller und Siegfried Unseld. Berlin: Berlin Vlg Arno Spitz 1993.
Der andere Gast. Gedichte. München: Buch & Media. Lyrikedition 2000. 2000.
Theorie der modernen Lyrik. Dokumente zur Poetik. München: Carl Hanser Verlag 2003.
Zwischen Klassik und Moderne. Lachen und Weinen in der Dichtung einer Übergangszeit. Köln: SH-Verlag 2005.





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