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| Edith Kneifl | |
| Schön tot. Ein Wien-Krimi. Innsbruck-Wien: Haymon Verlag, 2009. 176 S.; geb.; Euro 17,90. ISBN: 978-3-85218-610-8. Margareten, der 5. Wiener Gemeindebezirk, ist ein heißes Pflaster – geht es nach Edith Kneifls Kriminalroman "Schön tot". Denn für die 39-jährige Katharina Kafka ist klar: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen inmitten des idyllischen Bezirks. Die sich zur Ermittlerin aufschwingende Historikerin arbeitet im Grätzel, im Café Cuadro. Dieses Café ist Teil des sogenannten Schlossquadrats, einer Reihe von Lokalen, die von Stefan Gergely übernommen und restauriert wurden. So wie Gergely und seine Gaststätten "existieren" die meisten Figuren dieses Krimis auch im "wirklichen" Leben, von Motto-Chef Bernd Schlacher über Bezirksvorsteher Wimmer bis hin zu Bürgermeister Häupl: Kneifl setzt in diesem Roman einen kriminalistischen Plot in eine real existierende Szenerie.
Eher zufällig wird die Ich-Erzählerin, eine Art Grätzel-Mama, die sich um alle und alles kümmert, in mörderische Geschehnisse verwickelt. Junge Frauen werden ermordet, und auf einen befreundeten Transvestiten wird ein Mordanschlag verübt. Katharina kommt ihm zu Hilfe und quartiert ihn kurzerhand bei sich ein. Zur Stärkung bietet sie ihm Whisky an:
Das ist alles recht einfach erzählt, mit einem Plot, den man besser nicht allzu kritisch betrachtet, mit einer Sprache, die sich wenig um Differenzierung bemüht, und mit einer Protagonistin, der man mehr Schlaf wünscht.
Florian Braitenthaller Originalbeitrag Für die Rezensionen sind die jeweiligen Verfasser verantwortlich. Sie geben nicht notwendig die Meinung der Redaktion wieder. Hinweise auf weitere Rezensionen bietet unsere Online-Datenbank zum Zeitungsausschnittarchiv.
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