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| Paul Divjak - "eisenbirne" | |
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Leseprobe
der körper ist ihm strunk, ist ihm ohne stamm ein baum. er erstickt. an seiner liebe zu ihr hängt er. maja ist ihm, was keine war, und diese nacht ist eine schlaflose. es regnet, und er steht unter druck oder was auch immer, ist aggressiv und über und über müde. ein oberflächenbrüter ohne zeitreservoir, das ist er, denkt er, ein hirnbrunzer in wort und bild, ein worthülsenspucker mit todesangst. dann schaut er auf die uhr, was den moment auch nicht verlängert. nicht von dieser welt fühlt er sich, in der fremde, verwirrt gedeiht alles um ihn herum, nur er bilde eine aussparung, eine freischwebende lichtung, leergut, pfandfrei. ein augenblick zeit ist im verstreifen im sekundentakt. (S. 34f.)
© 1999, Edition Selene, Wien.
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