Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger, 18/2/1999
Literatur Literaturhaus Österreich Wien Kunst Kultur Preis Literaturpreis Würdigungspreis Gerals Bisinger
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet. Wie ORF-Online am Dienstag meldet, findet die Verleihung am 23. Februar in Wien statt. Die Laudatio wird der österreichische Schriftsteller Gerhard Kofler halten.
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet.
Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger
Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet. Wie ORF-Online Kultur am Dienstag (16. Ferbuar) meldet, findet die Verleihung am 23. Februar in Wien statt. Die Laudatio wird der österreichische Schriftsteller Gerhard Kofler halten.
Bisinger wurde am 8. Juni 1936 in Wien geboren. Nach dem Studium der Psychologie
Zwischen 1964 und 1986 lebte Bisinger in Berlin und arbeitete dort am Literarischen Kolloquium mit. Seit 1986 lebt Bisinger wieder in Wien. Er ist freischaffender Mitarbeiter des ORF. Von 1989 bis 1994 war er Mitglied der Redaktion der Literaturzeitschrift "Rampe - Hefte für Literatur".
Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger, 16/2/1999
Literatur Literaturhaus Österreich Wien Kunst Kultur Preis Literaturpreis Würdigungspreis Gerals Bisinger
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet. Wie ORF-Online am Dienstag meldet, findet die Verleihung am 23. Februar in Wien statt. Die Laudatio wird der österreichische Schriftsteller Gerhard Kofler halten.
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet.
Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger
Würdigungspreis für Literatur an Gerald Bisinger
Der österreichische Autor Gerald Bisinger (62) wird mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet. Wie ORF-Online Kultur am Dienstag (16. Ferbuar) meldet, findet die Verleihung am 23. Februar in Wien statt. Die Laudatio wird der österreichische Schriftsteller Gerhard Kofler halten.
Bisinger wurde am 8. Juni 1936 in Wien geboren. Nach dem Studium der Psychologie
Zwischen 1964 und 1986 lebte Bisinger in Berlin und arbeitete dort am Literarischen Kolloquium mit. Seit 1986 lebt Bisinger wieder in Wien. Er ist freischaffender Mitarbeiter des ORF. Von 1989 bis 1994 war er Mitglied der Redaktion der Literaturzeitschrift "Rampe - Hefte für Literatur".
Werke:Gerald Bisinger, 2/7/2007
Gerald Bisinger
Werke:Gerald Bisinger
Edoardo Sanguineti: Reisebilder. 32 Gedichte. Übers. a. d. Ital.: Gerald Bisinger. Berlin: Literarisches Colloquium, 1972.
Nanni Balestrini: weitschweifige tänze verbal. 5 Balladen. Übers. a. d. Ital.: Gerald Bisinger. Erlangen: Renner, 1978.
Eugenio Carmi, Umberto Eco: Die drei Kosmonauten. Kinderbuch. Übers. a. d. Ital.: Gerald Bisinger. Frankfurt/M.: Insel, 1971.
Gerald Bisinger: Im siebten Jahrzehnt, 6/8/2007
"Let us suddenly proclaim spring": Gerald Bisinger - "Im siebten Jahrzehnt"
Gerald Bisinger: Im siebten Jahrzehnt
der Bisinger lange Jahre als Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums lebte. "Was tu ich hier" fragt sich
Biografie:Gerald Bisinger, 2/7/2007
Gerald Bisinger
Biografie:Gerald Bisinger
Zwischen Seneca und Lukrez, zwischen Stoik und Epikureertum: Gerald Bisinger - "Dieser Tratsch"
Er war eine Figur wie aus einem Kaurismäki-Film: melancholisch, alkoholisch, wortkarg, mit einem Knautschgesicht und traurigen Augen und dem passenden Schnauzbart. Seit Jahrzehnten hat Gerald Bisinger mit verfrühten Altersgedichten Abschied von dieser Welt genommen, im Februar dieses Jahres ist er 62jährig in Wien gestorben. "Am frühen Lebensabend" hieß eine Trilogie, die Gedichte des Mittvierzigers versammelte. Bisinger huldigte darin dem Hexameter und wählte lateinische Motti von Seneca und Lukrez, dessen Epikureertum ihm innig verwandt erscheinen mußte. Seinen im Vorjahr erschienenen Band nannte Bisinger programmatisch "Ein alter Dichter" - und nun also, postum, "Dieser Tratsch", ein Titel, der das ästhetische Understatement des Autors auf den Punkt bringt.
Die Verszeilen sind kurzatmiger geworden, aber immer noch klingt dank bewußt gebundener Rede ein antikisierender Rhythmus in der gesprengten Form. In beinah jedem Gedicht wird das Ich genau situiert - es sagt von sich, wo (meist: in welchem Gasthaus) es sitzt und was es (meist: Rotwein) trinkt und raucht. Bisinger ist ein Liebhaber bescheidener Genüsse. So manches Gedicht gaukelt dem Leser vor, es befände sich in statu nascendi, wobei sich naturgemäß stets als ironische Pointe herausstellt, daß es schon fertig ist. Eine paradoxe Materialisierung scheint sich da zu vollziehen, eine Verwandlung von Wein und Rauch in Lyrik. Der wundersame Vorgang kann auch durch Speisen ausgelöst werden - so besteht das "Gedicht L" aus einem Teil 1, der die Erwartung eines Beuschels mit Semmelknödel resümiert, und aus einem Teil 2, der die Lage nach dem Verzehr des Beuschels zusammenfaßt und allgemein behauptet: "die Erwartung schon / und die Ein- / verleibung schmackhafter Speisen / danach bewirkt das Entstehen von / Literatur".
Daß, wer schreiben will, zuerst etwas erleben muß, hat für Bisinger keine Gültigkeit, betreibt er doch die größtmögliche Gleichzeitigkeit von Leben und Schreiben. Er verlegt den Prozeß des Dichtens in die Gegenwart und führt ihn vor, indem er mit dieser Gegenwart ganz auszukommen vorgibt: eine Art lyrische Live-Übertragung also, die den Leser zum Zaungast der Produktion macht, ohne ihn dabei etwa mit Schreibüberlegungen zu behelligen.
Bisinger ist als Literat auch ein fahrender Gesell - sehr gern schreibt er in der Bahn, im Speisewagen, versteht sich, sehr gern "verreist" er nach Mürzzuschlag oder noch lieber nach Preßburg. Er nennt das wirklich "Verreisen", manchmal liebt er in aller Bescheidenheit die große Geste für kleine Taten. Der Leser nimmt teil an den kleinen Niederlagen und den kleinen Siegen des Unterwegsseins. Er schwitzt mit dem Dichter an der Spree, er stürzt mit ihm in den Schneematsch von Bratislava, er freut sich mit ihm über die unvermutete Entdeckung einer Jószef-Bisinger-Promenade im mitgebrachten Stadtplan von Györ, und er begleitet ihn, wenn er das dem unbekannten Vorfahren gewidmete Straßenschild noch einmal in natura besichtigt.
Der vollständige Verzicht auf Interpunktion, gepaart mit hurtig über das Versende springenden Wörtern, verleiht vielen Versen etwas unruhig Schweifendes, Vagabundierendes, das den Grenzüberschreitungen des reisenden Ichs zu entsprechen scheint. Eine sinnvolle Gliederung der Textmenge ergibt sich nicht optisch, sondern klanglich, Unklarheiten können jedoch selbst beim lauten Vorsprechen bestehen bleiben. Die metrische Gestalt der Gedichte enthält auch ein Moment der Monotonie, sie wirkt wie eine Art akustisches Perpetuum mobile, was sich wiederum mit der inhaltlichen Insistenz dieser Lyrik verträgt. "Wiederholungen täuschen / trotz Veränderung Beständigkeit vor", heißt es in einem Gedicht. Der Bisinger-Leser erinnert sich an wiederholte Besuche derselben Städte, Lokalitäten, Lokale, er weiß zum Beispiel, daß sein Dichter den Sommer in Berlin zu verbringen pflegt, wo er lange Jahre gelebt hat, und wo er nun in kühlen Kneipen der Hitze schreibend zu entfliehen sucht.
Im Vergleich zum letzten Band scheint Bisinger in seinem allerletzten epischer und auch nachdenklicher geworden zu sein. Er gedenkt so manches toten Freundes, befaßt sich eingehender mit seinen körperlichen Beschwerden und denkt nach wie vor unwillig an den Tod, denn: "Je älter ich werde desto mehr ge- / wöhne ans Leben ich mich". Zum Leben des Gerald Bisinger gehört eben auch das Schreiben als eine Art liebe Gewohnheit, und im dauernden Schwanken zwischen dem "noch" und dem "wie lange noch?" fürchtet er sich vor dem Nichtmehrschreibenkönnen nicht weniger als vor dem Nichtmehrsein.
Mit Friederike Mayröcker plädiere ich dafür, diese "scheinbar mühelos hingeworfenen Parlandoverse" in ihrem Alltagsgewand, in ihrer betonten Beiläufigkeit nicht gering zu schätzen. In ihnen erschafft sich ein Ich eben dadurch, daß es im Akt des Wahrnehmens aufgeht. "Dieser Tratsch" ist nebenbei auch ein Bundesbahnblues und ein lyrischer Gastronomieführer, dem allein schon die authentischen Wirtshausnamen - "Zur eisernen Zeit", "Zum Wilden Mann" oder "Sittls Weinhaus zum Goldenen Pelikan" - poetischen Glanz verleihen. Gerald Bisinger war ein Dichter der Räume und der im Gastgarten gastlich gemachten Natur. Getreu seinem Motto "Der Weise weihet sich dem Alkohol" hat er seinen Weg zwischen Seneca und Lukrez gesucht, zwischen Stoik und Epikureertum.
/headlines/1999/02/232/index.html, 23/2/1999
Der österreichische Autor und Übersetzer Gerald Bisinger, der heute in Wien mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet werden sollte, ist am Samstag im Alter von 62 Jahren in Wien gestorben.
Der österreichische Autor und Übersetzer Gerald Bisinger ist im Alter von 62 Jahren gestorben.
Gerald Bisinger ist 62jährig gestorben
Der österreichische Autor und Übersetzer Gerald Bisinger ist am Samstag, den 20. Februar im Alter von 62 Jahren in Wien gestorben. Das berichtet die Wiener Tageszeitung "Die Presse" am Dienstag (23. Februar 1999). An diesem Tag sollte Bisinger im Bundeskanzleramt in Wien mit dem Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet werden.
Bisinger wurde am 8. Juni 1936 in Wien geboren. Nach dem
gehörte Bisinger zum Redaktionsteam der internationalen
Literaturzeitschrift "TAMTAM", viele Jahre war er auch Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin. Seit 1986 lebte Bisinger wieder in
Register der Pressespiegel 1984 - 2007, 7/8/2008
Gerald BISINGER: Am frühen Lebensabend (Wendelin Schmidt-Dengler)1987/17
Gerald BISINGER: Fußfassen wieder in Wien (Hans Augustin)1991/11
Gerald BISINGER: Dieser Tratsch (Christiane Zintzen)1999/13
Register der Pressespiegel 1984 - 2004, 29/7/2005
Gerald BISINGER: Am frühen Lebensabend (Wendelin Schmidt-Dengler)1987/17
Gerald BISINGER: Fußfassen wieder in Wien (Hans Augustin)1991/11
Gerald BISINGER: Dieser Tratsch (Christiane Zintzen)1999/13
Register der Pressespiegel 1984 - 2003, 29/7/2005
Gerald BISINGER: Am frühen Lebensabend (Wendelin Schmidt-Dengler)1987/17
Gerald BISINGER: Fußfassen wieder in Wien (Hans Augustin)1991/11
Gerald BISINGER: Dieser Tratsch (Christiane Zintzen)1999/13
/veranstaltungen/geisler/index.html, 17/12/2004
Minna-Henriette, 1969 Adrian. 1977 Geburt von Johann August Bisinger,
Bisinger, 1986 Umzug nach Wien. 1999 Tod von Gerald Bisinger. Seit 2001
Bücher B, 25/8/2010
Gerald Bisinger
Gerald Bisinger
Dieser Tratsch
/lh/service/auna/autografen_einzelst/bisinger/index.html, 9/2/2009
Gerald Bisinger
H1: Sammlung Gerald Bisinger
"Let us suddenly proclaim spring": Gerald Bisinger - "Im siebten Jahrzehnt"
der Bisinger lange Jahre als Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums lebte. "Was tu ich hier" fragt sich
/autoren/B/index.html, 10/5/2010
Gerald Bisinger
Biografie
Werke
Autografen und Einzelstuecke, 23/11/2009
Bisinger, Gerald
Werke:H.C. Artmann, 9/6/2009
ein lilienweißer brief aus lincolnshire. gedichte aus 21 jahren. mit einem portrait h. c. artmanns von konrad bayer. Hrsg., Nachw.: Gerald Bisinger. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1969.
/lh/service/auna/archive/gav_jandl/index.html, 19/1/2009
Korrespondenz u.a. mit: Heimrad Bäcker; Gerhard Rühm; Heidi Pataki; Elfriede Jelinek; Ernst Schmidt jr.; Vintila Ivanceanu; Klaus Hoffer; Wolfgang Kudrnovsky; Arnulf Rainer; Bodo Hell; Peter Tramin; Dorothea Zeemann; Robert Neumann; Hilde Spiel; Peter Turrini; Reinhard Federmann; Oswald Wiener; Gerald Bisinger; Andreas Okopenko; Heinrich Böll; Peter Handke.
Werke:Gerhard Kofler, 8/1/2008
Übersetzungen von Gedichten von H.C. Artmann, Gerald Bisinger, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker und Gerhard Rühm ins Italienische. Von seinen Gedihcten erschienen Übersetzungen auf Spanisch, Rumänisch, Slowakisch und Englisch in Buchform.
02.11.2007:
Videos von AUGUST BISINGER
Christine Riccabona, Erika Wimmer, Milena Meller: Die Österreichischen Jugendkulturwochen 1950-1969 in Innsbruck., 8/8/2007
Andreas Okopenko, Gerald Bisinger oder Hanns Weissenborn etwa lasen, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl lernten sich hier 1954 kennen. Und auch einige von jenen, die man bald zu den Bekanntesten der österreichischen Literatur zählte, waren am Fuße der Nordkette zu Gast, so Ilse Aichinger und Thomas Bernhard (1956). Ingeborg Bachmann kam 1957, das schönste Faksimilie des Buches ist ihr Zusage-Brief an die Organisatorin Lilly von Sauter. Wie Erika Wimmer schreibt, machte man bei den Jugendkulturwochen keine "Entdeckungen", aber es war "ein Verdienst der Veranstaltung, dass junge Autoren, welche gerade von sich reden machten, auch gleich in Innsbruck auftreten konnten."
Bernhard Fetz, Hannes Schweiger (Hrsg.): Ernst Jandl. Musik Rhythmus Radikale Dichtung., 8/8/2007
Wendelin Schmidt-Dengler beschreibt in seinem Beitrag Jandls Wege zwischen experimenteller Literatur und "Rückkehr des Ich", und Daniela Striegl sondiert, andere "alte Dichter" wie Rühmkorf oder Bisinger zum Vergleich herbeizitierend, die Verzweiflungen und Exzesse, die "Alterslüste" und Grobheiten des Dichters, der seine Energien dahinschwinden sah und mit den Mitteln der in die leib-seelischen Niederungen heruntergebrachten Dichtkunst gegen den Verfall aufbegehrte. Das alles habe mit der Autorenbiographie nichts zu tun, meinen Germanisten, die der Konjunktur textanalytischer "Ansätze" folgen: "Jandl betreibt ein Vexierspiel. Es geht ihm nicht um die Rekonstruktion biographischer Einwirkungen. Durch den Text vibriert nur bei oberflächlicher Lektüre Autobiographie." (Die Rede ist von der Sprechoper Aus der Fremde.) Eine Tiefenlektüre wird es schaffen, das Biographische endgültig auszulagern. In schärfstem Gegensatz dazu beginnt Klaus Kastberger seinen mit dem Satz: "Ja, es ist die Wohnung Ernst Jandls in der Wiener Wohllebengasse, die in der einleitenden Szenenanweisung der Sprechoper Aus der Fremde in vielen erkennbaren Details beschrieben wird." Oliver Ruf hingegen glaubt in Jandls Erwähnung des Baujahrs 1910 eine "kulturgeschichtliche" Anspielung auf die historische Avantgarde, die er in seinem Text "destruiert" (dann auch "dekonstruiert"), erkennen zu sollen. Kastberger sieht zwar durchaus die Rhetorisierung, der das biographische Material unterworfen wird, doch sein Beitrag läßt ahnen, daß noch die rigide Stropheneinteilung der Sprechoper, also die kleine poetische Maschine, die sich der Autor zurechtgelegt hat, mimetischer Reflex einer biographisch bestimmten Situation ist. Ernst Jandl ist erkenntlich, Friederike Mayröcker ist erkenntlich: "Auch die als 'sie' bezeichnete Figur des Stückes, eine 'Schriftstellerin, ca. 50 Jahre, ca. 173 cm. groß', die in dieser Wohnung am frühen Abend ein und am späten wieder aus geht, hat eine Entsprechung im wirklichen Leben, an der sich nicht viel deuteln läßt..." Ohne den Gestus der Selbstentblößung würde die Rhetorik des Stücks nicht funktionieren.
Heinz Ludwig Arnold Hrsg.: Das Kritische Lexikon der Gegenwartsliteratur auf CD-ROM., 7/8/2007
Bisinger und Bodo Hell?
Hertha Kräftner: Kühle Sterne., 6/8/2007
Das Editionskonzept der Neuausgabe folgt einer These, die Gerald Bisinger in den 60er Jahren formulierte und derzufolge es sich bei Kräftners Schriften im eigentlichen um einen geschlossenen und zusammengehörigen Text, um etwas wie einen integrativen Roman, handeln würde.
bisinger: