Elfriede Huber-Abrahamowicz (1922-2001)
Die aus Wien gebürtige Schriftstellerin Elfriede Huber-Abrahamowicz starb, wie erst jetzt bekannt wurde, am 15. Juli 2001 78-jährig in Zürich/Witikon, wo sie seit 1939 lebte. Sie wurde am Montag beigesetzt.

Elfriede Huber-Abrahamowicz wurde am 19. Dezember 1922 in Wien geboren. Nach dem Einmarsch Hitlers emigrierte sie 1939. Sie studierte in Basel Philosophie, Psychologie und Germanistik, heiratete 1948 Gerhard Huber, später Professor an der eidgenössisch-technischen Hochschule (ETH), und promovierte 1950. Seither arbeitete sie als Schriftstellerin, Mutter, Hausfrau und Gastdozentin, so am Alfred Adler Institut und an der ETH Zürich im Fach Philosophie des Feminismus.

Elfriede Huber-Abrahamowicz veröffentlichte Gedichte, Erzählungen, Romane und philosophische Abhandlungen. Zuletzt erschien 1996 "Tödliche Geborgenheit", eine Sammlung mit autobiografischen Erzählungen. Sie wurde 1965 mit dem C.F. Meyer-Preis ausgezeichnet.





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