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Aktuelles


Wir ersuchen um die Unterstützung der

Parlamentarischen Bürgerinitiative (pdf)
betreffend ORF-Gesetz – Sicherung der Zukunftsfähigkeit, Unabhängigkeit, Überparteilichkeit und wirtschaftlichen Eigenständigkeit des ORF


Die Änderung des ORF-Gesetzes durch die Österreichische Bundesregierung ist laut Medienankündigungen bereits ab November möglich. Wenn noch etwas wirksam von regierungs- und parteiunabhängiger bzw. künsterischer und kultureller Seite aus in die bevorstehende parlamentarische ORF-Diskussion eingebracht werden soll, ist daher Eile geboten.

Zusätzlich zum Reformvorhaben der Regierung liegt dem Parlament eine Initiative der Christlichen Partei Österreichs vor, mit dem diese für die Abschaffung der ORF-Gebühr eintritt. Weder eine Regierungsvorlage allein noch eine Initiative einer politischen Partei können das Spektrum abdecken, das im Zusammenhang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich zur Debatte steht. Nur die Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden selbst können zum Ausdruck bringen, was für sie im Zusammenhang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich wichtig ist. Vor allem aber darf der ORF zu keinem Bezahlmedium der Regierung werden, und zwar von keiner.

Unterstützt werden kann die Initiative nur von in Östereich wahlberechtigten Einzelpersonen durch Ausfüllen der vorgegebenen Zeile inklusive Unterschrift, wie im beiliegenden PDF vorgesehen. Die E-Mail-Angabe ist außer beim Erstunterzeichner nicht vorgesehen.

Dieses PDF kann als ausgedrucktes und ausgefülltes Dokument in Briefform an die Postadresse IG Autorinnen Autoren, Literaturhaus, 1070 Wien, Seidengasse 13 zurückgeschickt werden.

Sobald 500 Unterstützungserklärungen erreicht sind, wird die Initiative dem Parlament übergeben.

Gerhard Ruiss
IG Autorinnen Autoren
Wien, 1.11.2018




Initiative zur Bewahrung der Unabhängigkeit des ORF

Nicht der Pressedienst der Österreichischen Bundesregierung

Wir für den ORF

E r k l ä r u n g

Der ORF ist wie nie zuvor von Gleichschaltung und Zerschlagung bedroht. Die Regierung scheint fest entschlossen, ihn zukünftig lückenlos zu kontrollieren. Geplant ist die Zentralisierung, Aufteilung und Reduktion des ORF auf seine für Regierungsangelegenheiten nützlichen Funktionen.

Ob und wann das Funkhaus verkauft wird, hat in diesen Plänen keine primäre Bedeutung, Ziel ist die Konzentration der ORF-Programme in Regierungsreichweite am Küniglberg. Ö1 soll ausgehöhlt, FM4 abgeschafft, die attraktive Sendefrequenz von FM4 für einen der privaten Medienpartner der Regierung freigemacht und die Selbstvermarktung des ORF an den Zugang der privaten Konkurrenz zu den ORF-Werbeeinnahmen gebunden werden.

Teil der Übernahmestrategie ist die Austestung und Aufweichung von Widerständen sowie die Absegnung der Regierungspläne über eine große internationale Regierungs-Medien-Enquete im Vorfeld der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018. Bis zur zweiten Jahreshälfte 2019 spätestens soll dieser Prozess abgeschlossen sein und der ORF mit einem auf die Bedürfnisse der Regierung zugeschnittenen ORF-Gesetz, einer neuen Organisationsstruktur und einem neuen ORF-Generaldirektor endgültig das von der Regierung gewünschte Aussehen haben.

Dagegen wenden wir uns. Wir treten für einen wirtschaftlich eigenständigen und politisch unabhängigen ORF ein. Wir begrüßen jede Aktivität, die zum Ausbau seiner Unabhängigkeit und zur besseren Wahrnehmung seiner Kultur-, Bildungs- und Informationsaufgaben führt. Wir unterstützen alle Maßnahmen, die zur Erhaltung der großen Bedeutung des Wiener Funkhauses und seiner Hörfunkprogramme dienen.

Wir rufen dazu auf, sich mit uns gemeinsam für einen ORF einzusetzen, der ein Garant für Offenheit, Pluralität und Objektivität ist, für einen ORF, der durch seine verschiedenen Standorte und ihre jeweils eigenständigen Programme weiterhin die innere und äußere Medienfreiheit repräsentiert und einen unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen, wissenschaftlichen und publizistischen Lebens in Österreich darstellt.

Es gibt einen untrüglichen Beweis dafür, dass der ORF nicht der Regierung gehört, er wird von der Allgemeinheit durch die Rundfunkgebühr direkt finanziert. Aber auch wenn der ORF, was die Regierung derzeit ebenfalls überlegt, aus Steuermitteln finanziert werden würde, hätte sie kein Recht, den öffentlich-rechtlichen österreichischen Rundfunk für sich in Besitz zu nehmen und zu ihrem Medium zu machen. Wir werden jedem Versuch der Inbesitznahme des ORF durch die Regierung und jeder anderen Form seiner politischen Instrumentalisierung mit aller Vehemenz begegnen.

IG Autorinnen Autoren
Wien, 26.2.2018

Liste der Unterstützer/innen (Stand: 13.3.2018)

Foto: Ernesto Gelles

 

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     A r c h i v
  
    • Die Lieder der Germania (1/18)

    • Stoppt das Hochhausprojekt am Heumarkt (3/17)

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    • Umsatzsteuer Neu (9/2016)

    • Funkhausanthologie

    • Kulturgut Buch. Schutz literarischer Texte im digitalen Zeitalter (3/2016)

    • Fairer Buchmarkt (9/2014)

    • Erhaltung des Funkhauses (9/2014)

 

 

 

 

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