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Markus Mörth: Die Surrealisten.


Leseprobe:

Mein Freund Max war einmal berühmt.
Heute kümmert sich kein Mensch mehr darum, und auch unter uns Freunden wird nicht mehr darüber geredet. Vor allem Otto will nichts davon hören. Wenn diese Zeit zur Sprache kommt und jemand fragt, was denn genau passiert sei, verlässt Otto die Runde, ganz so, als wäre er persönlich angegriffen worden, ganz so, als hätte jemand seine früh verstorbene Mutter denunziert.

(S. 5)

*

"Bist du verrückt?" fragte Otto ernsthaft. "Sie hasst uns, hat sie immer. Was glaubst du, wird sie sagen, wenn ein Glatzkopf und ein Schwerenöter vor ihrer Tür stehen und um Gnade für ihren geisteskranken Freund betteln? Glaubst du, sie wird sagen: 'Ach ja, genau, ich bin wohl falsch gelegen, alles halb so wild. Eigentlich ist Paul ja ein toller Vater, dem ich seine Tochter gern wieder anvertraue. Und eine Therapie wird das alles schon glätten.'"

(S. 185)


© 2014 edition keiper, Graz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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