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Jana Volkmann: Das Zeichen für Regen.


Leseprobe:

Der Mann war ihr nicht wieder begegnet, und Timo hatte sich schon lange nicht gemeldet. Als würde es sie alle gar nicht geben, als hätten sie nur in ihrer Vorstellung existiert, so schnell und so plötzlich waren alle wieder aus ihrem Leben verschwunden. So plötzlich wie der Regen, der, kaum dass er aufgehört hatte, nur noch schwer vorstellbar war. Irene machte das nicht viel aus, sie bekam selten Langeweile. Manchmal dachte sie über den Mann aus Zimmer 1009 nach. Es fiel ihr immer schwerer, sich an sein Gesicht zu erinnern; nur seine Stimme war ihr noch ganz gegenwärtig, diese ruhige, warme Stimme, die erzählen konnte als wisse sie über alles Bescheid, als bliebe dem Mann kein Geheimnis verborgen.

(S. 91)

© 2015 Edition Atelier, Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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