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Funkhausanthologie 53. Woche


Beiträge 21-30

von: Peter Paul Wiplinger, Paul Rosdy, Adolf Opel, Klaus Zeyringer, Thomas Losch, Markus Prem, Hans Adler, Dine Petrik, Gerold Hausberg, Mirjam Unger


Peter Paul Wiplinger: Zum ersten Mal im Wiener Funkhaus

Im Jahr 1970 bekam ich mit Absender „Österreichischer Rundfunk“ ein Telegramm vom Literatur-Abteilungsleiter Prof. Dr. Ernst Schönwiese mit dem Inhalt: „Erbitten Anruf und Treffen im Funkhaus wegen Sendung.“ Also: Anruf aus einem Telefonhütterl und gleich mit dem Fahrrad vom fünften Bezirk hinüber zum Funkhaus in der Argentinier Straße. Treffen mit Schönwiese im Büro. „Wir haben eine Sendung mit ihren Gedichten und über Sie gemacht, Herr Kollege“, sagt Schönwiese zu mir. Gestaltet haben sie Dr. Paul Wimmer und ich. Ausstrahlung auf Ö1 am nächsten Sonntag von 19:10 bis 19:30. Eine Super-Sendezeit – würde man heutzutage sagen; eine Sendezeit, die man heute nicht mehr bekommt, weder für sich als Autor noch für die Literatur überhaupt. Und es war auch eine Super-Sendung! Über mich – den unbekannten jungen Dichter; „ein Talent“, wie Schönwiese mich nannte. „Peter Paul Wiplinger – Noch verbinden erst wenige etwas mit diesem Namen, der aufmerksamen Freunden der Dichtkunst vor kurzem auffiel …“; so der Einleitungssatz. Es war meine erste Rundfunksendung auf Ö1 und es war zum ersten Mal, daß ich das Funkhaus betrat. In der Folgezeit war ich noch oft im Wiener Funkhaus, auch im Radio-Kulturhaus; meistens zu einem kurzfristig angesetzten oder wahrgenommenen Termin. Das war möglich, weil das Wiener Funkhaus im Zentrum der Stadt liegt, sozusagen „ums Eck“. Auf einen Berg (Küniglberg) hinauf würde ich sowieso nicht gehen – wegen ein paar Minuten Sendezeit. Das lohnt sich nicht, weder für den ORF noch für mich.

Paul Rosdy: Walter Richard Langer

Meine Urerinnerung an das Funkhaus  bezieht sich auf Walter Richard Langer. Regelmäßig hörte ich seine zwei Sendungen über Jazz Musik (damals noch auf Ö3, ich glaube es war Dienstag und Donnerstag um 21 Uhr), nahm sie regelmäßig auf meinem Kassettenrecorder auf (späte 1970er/frühe 1980er Jahre) und lernte nicht nur über Musik sondern das Leben selbst. Dies hatte mit seiner Stimme zu tun, sie war so ruhig, so gelassen und bestimmt. Irgendwie dachte ich, da höre ich so viel Erfahrung und Lebensweisheit. Und dann die Musikstücke, die er auswählte, sie bestätigten alles. Komplizierte, wunderbare Improvisationen von Leuten wie Miles Davies, Stevie Wonder oder Joni Mitchell, Walter Richard Langer hat sie mir vorgestellt. Die Welt lag vor mir. Danke. Immer hatte ich natürlich sein Gesicht vor Augen, denn er war mir als Nachrichtensprecher der Zeit im Bild bekannt. Ich habe vier Geschwister und jeder von uns hatte einen Lieblingsnachrichtensprecher. Meiner war Walter Richard Langer. Ich erinnere mich an eine Mitternachtsnachrichtenabschlußsendung im Fernsehen, in der er ohne Krawatte die letzten Neuigkeiten verlaß. Ich werde es nie vergessen, denn es war schon spät, Zeit zum schlafen gehen und hier war Walter Richard Langer bereits ohne Krawatte und berichtete. Ruhig, gelassen und immer ein leichtes, zuversichtliches Lächeln auf seinen Lippen mir vermittelnd, dass alles vielleicht doch nicht so ernst zu nehmen ist. Viel später hörte ich im Radio von seinem Tod, der, wie berichtet wurde, während der Vorbereitung einer Sendung im Funkhaus geschehen sein soll. Ich dachte: hier bereitete er ruhig und gelassen eine neue Sendung vor... und dann, sicher ohne Krawatte,  ist er in seinem Paradies, dem Funkhaus, der Welt abhanden gekommen. In den 1990er, 2000er und 2010er Jahren war ich selbst manchmal im Funkhaus, da ich über meine Filmarbeiten berichtete und immer dachte ich dabei an Walter Richard Langer. Leider bin ich ihm nie persönlich begegnet, aber begegnet bin ich ihm sehr oft, über seine Welt im Funkhaus.


Adolf Opel

Als der ehrwürdige Bösendorfersaal in Wien demoliert werden sollte, schrieb Adolf Loos in DAS MYSTERIUM DER AKUSTIK, daß es die Qualität der künstlerischen Darbietungen in einem Veranstaltungsraum sei, die über lange Jahre hindurch für seine perfekte Akustik sorge: „ ...das Material, aus dem der Saal besteht, hat sich geändert. Das Material hat durch 40 Jahre immer gute Musik eingesogen und wurde mit den Klängen unserer Philharmoniker und den Stimmern unserer Sänger imprägniert. Das sind mysteriöse Molekularveränderungen, die wir bisher nur am Holze der Geige beobachten konnten.“ Ich selbst habe in den Achtzigerjahren im Funkhaus eine Reihe von Features aufgenommen, bei denen die Stimmen von Elisabeth Bergner, Carry Hauser, Franz Theodor Csokor, Ilse Bernheimer, Elsie Altmann-Loos, Inge Konradi, Michael Heltau und anderen zu hören waren – und beigetragen haben zur Einmaligkeit unseres Funkhauses. Es aufzulösen wäre ein intolerabler Akt kultureller Barbarei!


Klaus Zeyringer: Gänge in der Sommersonne

Von Mai bis Juli letzten Jahres machte ich mich ein-, zweimal pro Woche im siebenten Bezirk auf den Weg, immer auf der Schattenseite langsam zum Naschmarkt, weiter zur Argentinier Straße. Es war heiß, ich ging dahin und freute mich anhaltend auf das Studio, in dem ich abgeschottet sitzen und mit einem deutschen Radiomenschen, mehrmals auch mit den feinen Nachfragerinnen und Interviewern von Ö1 über meine „Kulturgeschichte des Fußballs“ reden würde, oft und oft bis zum Finale der WM. Ich wusste, wie lange ich bis zum Funkhaus brauchen würde, ich wusste, wo das zugeteilte Studio zu finden war, ich wusste, dass die Tontechnik zwar knapp vor Aufnahmebeginn, aber verlässlich eingerichtet würde, ich wusste, ich würde in angenehmer Kühle sitzen und mich ganz auf die Worte konzentrieren können. Ich stieg die paar Stufen zum Funkhaus hinauf und fühlte mich gelassen. Auf Sendungen und Personal schien sich das zu übertragen. Und nachdem die WM zu Ende gegangen war – der bayrische Rundfunk hatte mit mir und den Zuständigen im Funkhaus für den Samstag vor dem Endspiel eine Stunde „Was würde geschehen, wenn Deutschland Weltmeister würde“ vereinbart, zugleich für Montag nach dem Endspiel eine Stunde „Wie wirkt sich das nun aus, dass Deutschland Weltmeister wurde“ –, stand ich kurz im breiten Gang, unten im Funkhaus. Die Sonne brannte draußen, einige Reflexe kamen rein. Und ich stellte mir vor, dass mir dieser Weg und diese Räume in den hellen Wochen vor Rio 2016 mit der „Kulturgeschichte der Olympischen Spiele“ wieder gegönnt sein würden.


Thomas Losch: George Orwell (aus Thomas Losch „Der neiche Frisör hat ihr die letzten Hoa ausgrissen“)

Im riesigen schwarzen Radio vertraute eine Frau Huber gerade der ganzen Menschheit an, dass sie heute für ihren Liebsten Marillenknödel zubereitet hatte und sich dazu diesen oder jenen Song wünschte, welchen weiß ich aber nicht mehr, dieses Ereignis ist viel zu lange her. Jeder kennt 1984 von George Orwell, wo die Menschen von Spaßsendern und der Frau Huber und ihrem Liebsten überwacht werden, habe ich der Serviererin dann gesagt, worauf sie mir aber nur wortlos den Rücken zugewandt hatte, um sich am Spielautomaten mit einem anderen Gast zu unterhalten, der dort offenbar seine finanzielle Zukunft plante. In diesem George Orwell’schen Roman darf niemand mehr für sich ungestört denken, was in Österreich aber Gott sei Dank nicht der Fall ist, da ja sowieso niemand mehr denkt, habe ich ihr in den Rücken hinein noch gesagt, was sie aber nicht weiter beunruhigte, da sie sich ja intensiv mit dem Gast am Spielautomaten unterhielt, worauf ich stumm und mit dieser Ohnmacht unserer Zeit in mir, das Gedicht Ob bei Arm oder Reich / der rechte Arm / ist bei allen gleich schrieb.


Markus Prem: Besuch vom Trashman

Weissner im Funkhaus. Eine Legende in Wien. Dank Milena letzte verlegerische Heimat. Was zu diesem Zeitpunkt wohl noch niemand ahnt. Bier im Publikum. Ähnliches auf der Bühne. So soll es sein. Es ist der zwanzigste Tag im Mai des Jahres 2010. Zwanzig Monate später setzt er in eine andere Welt über. Und lässt im Diesseits ein großes Werk zurück. Generationen von Unangepassten werden darin geistige Nahrung finden. Literarisch wie politisch. Danke, lieber Carl. Es hat gefunkt!


Hans Adler

Für mich und meine Generation ist das Funkhaus die Keimzelle des ORF. Als ich im Jänner 1970, nach der Einstellung der Tageszeitung Express, meinem vorherigen Arbeitgeber, bei dem damaligen Chefredakteur Alfons Dalma vorgesprochen habe, hatte dieser noch sein Büro im – ich bin nichtmehr ganz sicher – zweiten Stock des Funkhauses. Gleich neben dem von Gerd Bacher und dem großen Sitzungssaal. Und den Aufzug neben dem Haupteingang des Funkhauses, mit dem man zu diesen Heiligtümern gekommen ist, nannten wird deshalb den Bonzenheber. Damals hat noch hat der Rundfunk die tägliche Berichterstattung dominiert. Betriebszentrum war das denkmalgeschützte Haus in der Argentinier Straße 30a. Die Fernseharbeit, damals in der „bimedialen“ Wirtschaftsredaktion, die Radio und Fernsehen bedient hat, habe ich noch in den Baracken  der ehemaligen Filmstudios in der Singrinergasse begonnen – und Fernsehdirektor war Helmut Zilk. Der ist in einem gemieteten Haus in der Argentinier Straße gesessen. Dieses Haus hatte den Gebrüdern Groh gehört, einer Handelsfamilie, deren zentrales Kaufhaus in der Kärntner Straße einige Jahre vorher mit Bomben und Granaten pleite gegangen war. Von hier, vom Funkhaus aus, ist der heutige ORF entstanden, ist die neue Zentrale in einer entlegenen Villengegend, die bis heute weder öffentlich noch mit dem Auto leicht zu erreichen ist, in der es kaum Publikumsparkplätze und für Veranstaltungen nur adaptierte Studios ohne Flair und Tradition gibt, entstanden. In der Argentinier Straße hat sich die Information des ORF zu jener Größe entwickelt, die sie heute hat. Hier ist das Radio zu jenem Faktum geworden, das es heute ist: Über den Tag verteilt erreicht das ORF-Radio mit seiner kaum noch überschaubaren Vielfalt- und Zahl an Informationssendungen, mehr als doppelt so viele Menschen, wie die Fernseh-Information. Dazu ist das Haus über 40 Jahre lang ununterbrochen umgebaut und adaptiert worden. Hier hat die Informatik in den frühen Neunzigerjahren Einzug gehalten. Wir, in der Wirtschaftsredaktion der Hörfunk-Information waren die ersten im Haus, die auf selbst gekauften PC’s und nicht mehr auf Schreibmaschinen unsere Beiträge geschrieben haben. Das Herz dieser Entwicklung war der Informatikfan Josef (Pepi) Schweinzer. Das alles ist nicht nur Geschichte – es ist Teil einer Tradition. Diese Art von Überlieferung hat für Technokraten und Handlanger politischer Interessen keine Bedeutung, darf keine haben. Österreich leistet sich ohne Rücksicht auf Kosten und Geschmack jede angebliche Tradition – wenn sie nur einem politischen oder vordergründig wirtschaftlichem Interesse dient. Tradition im Dienst von Kultur und Bildung, ohne politische- und Kapitalinteressen gibt es nicht.


Dine Petrik: Das Funkhaus

Gefunkt hat es bei mir, der Zugereisten, ja schon vor etlichen Jahrzehnten. Zunächst war es noch ein unstetes Hineinhören in die diversen Sendungen, begierig nach dem gesprochenen Wort, schon bald von Neugierig getrieben zum/ins Funkhaus gepilgert, mir längst klar darüber, dass ich zur hoffnungslos süchtigen oe1-Hörerin mutiert war, die damals noch nicht mal zu schreiben gewagt hat.

oe1 läuft ab 7 Uhr früh fast rund um die Uhr, läuft bei Tonverminderung oft auch während ich am Mac arbeite, mit einem Ohr immer dabei, neugierig, bei wachsendem Staunen, was da an Sendungen auch immer noch dazu kommen kann - die sehr informativen Kurzsendungen vor vollen Stunden sind da nur ein Beispiel. Der Wert von oe1 lässt sich schwer fassen. Nein, die dreh ich nicht auf, die bringen auch nichts von mir, so das Eingeständnis einer Kollegin. Bedauerlich, wer auf diese Werte verzichtet: lernen, erfahren, sich beglücken und bereichern lassen von einem breiten Bogen an Literatursendungen, die Musiksendungen mit den Informationen über (zeitgenössische) Künstler, Komponisten etc. Zugegeben, oe1 ist mir (in schwierigen Zeiten) so etwas wie Heimat geworden. Zudem sich der Sender seit Jahren als homogene Gemeinschaft präsentiert, keine Spur Rivalität oder Zwietracht dringt aus den oe1-Stimmen – man kennt sie, hat sie lieben gelernt -, aus den Bildern, Klängen, Journalen, die aufdecken, die Einblicke in die Historie gewähren. Das Trennende/Einende zwischen Mensch und Gesellschaft wird analysiert, Zusammenhalte hergestellt und ja, sogar Ethikunterricht bietet oe1 und-und Literatur, das gesprochene Wort, wichtigstes Detail der Vermittlung zwischen den Menschen: die Sprache. Warum auf diese Werte, diese Leistungen verzichten, die die oe1- Redaktionen täglich neu hervorbringen. Ein Verzicht auf das Funkhaus und auf die Sendungen aus dem Funkhaus in der Argentinierstraße, ist nicht denkbar.


Gerold Hausberg


Nach längeren Überlegungen wolle James Brown das Funkhaus nun doch nicht kaufen, sagte mir Axel Corti im Traum. in diesem Sinne, ORF, shame on you!


Mirjam Unger: Dear Funkhaus

2,4,6,8 die Stufen hinauf, immer zwei auf einmal, durch die doppelte Glastür hinein, vorbei bei den Empfangsdamen, die Schritte hallen auf dem Marmor, vorbei an der Kantine, aus der Geschirr klappern und Menschenstimmen zu hören sind, mit dem Lift hinauf zu den Studios, zu den Räumen mit Mikros, in denen ich tatsächlich 1000ende Radiostunden moderiert habe. Ich weiss noch zu Anfang, als Frischling im Funkhaus, da war das Funkhaus ein Ort großer Kreativität, viele junge Menschen, die über Radio etwas verändern wollten, Zick Zack, Musicbox und dann die legendäre Gründung von FM4. Das Radio aus dem Funkhaus, es war uns wichtiger als fast alles, stundenlang sind wir zusammen gesessen und haben darüber gesprochen, wie wir was besser, anders, lebendiger, authentischer machen können. Ich verbinde mit dem Funkhaus die Namen vieler toller Leute, die ich für immer hoch schätzen werde, Christof Grissemann, Dirk Stermann, Gerald Votava, Clemens Haipl, Werner Geier, Angelika Lang, Martin Pieper, Mischa Zickler, Elisabeth Scharang, Lukas Sturm, Mathias Zsutty, Christian Fuchs, Albert Malli, Monika Eigensperger, Marcus Wagner, Andreas Ederer, Mathias Schönauer, Martin Blumenau, Claudia Czesch, Pamela Russmann, Florian Kehrer, es sind so viele in den über 20 jahren, während denen ich eine enge Beziehung zum Funkhaus und seinen Menschen aufgebaut habe ... Es ist mir ein vertrauter Ort. Ich weiss, wie es riecht, ich weiss, wo man heimlich rauchen kann, ich kenne den Ausblick aus den verschiedensten Fenstern und ich habe viel, viel Lebenszeit dort verbracht. Habe mir auch oft versucht vorzustellen, wie s dort wohl war zu Rawagzeiten oder später in den 1970er, 1980er Jahren, denn ich war von kleinauf ein Radiojunkie. Bin schon mit 5 Jahren am Radiolautsprecher im Wohnzimmer meiner Eltern geklebt und habe Brigitte Xander gelauscht oder Evergreens oder die Hitparade. Das Radio war meine musikalische Bezugsquelle und ein Draht zum Leben außerhalb der begrenzten Blase meiner Kindheit und Jugend. Dass ich selber einmal dort landen würde, passierte zufällig, intuitiv und ohne entsprechende Ausbildung. Alles, was ich über Radiojournalismus gelernt habe, habe ich im Funkhaus erfahren, ausprobieren und perfektionieren dürfen. Learning by doing. Zunächst noch mit Festnetztelefon, Magnettonbändern, Revox, Schere und Schreibmaschine, später digital, selbstfahrend, aber immer autonom. Immer mit dem Gefühl hier ist ein Ort, an dem die Menschen versuchen Sinnvolles, Aufklärerisches, Sinnliches, Wildes auszusenden. Wenn ich durch das Funkhaus gehe, dann habe ich zu fast jedem Winkel einen Bezug und sehe, hier hat Bobby Womack eine Tribe Vibes Session eingespielt, hier haben wir FM4 erfunden, hier haben wir Techno zum Ersten Mal übers Radio gesendet, hier hat Nina Hagen verrückt gespielt, hier habe ich hinter dem Mikro gelacht, geweint, gelernt, geflirtet, geschlafen, getanzt, geliebt und gedacht.
Das Funkhaus ist nicht irgendein Haus.
Es darf nicht auf die Liste der verschwundenen Orte kommen.
Es trägt so viel Erinnerung in sich.
Es hat ein pochendes Herz.
Es bildet Menschen mit Aufklärung, Menschlichkeit und Musik.
Es wäre ein großer Verlust.
Save it. #savethefunkhaus


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