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Funkhausanthologie 6. Woche 2016


Beiträge 81-90

von: Karin Weisshuhn, Wolfgang Ritzberger (Baustein 3), Verfasser/in der Redaktion bekannt, Udo Bachmair, Angelica Bäumer, Wolfgang Ritzberger (Baustein 4), Hellmut Butterweck, Clementine Skorpil, Herbert-Ernst Neusiedler, Unbekannte Verfasserin / Unbekannter Verfasser


Karin Weisshuhn


Ich schließe mich dem dringenden Appell an, das Radiofunkhaus in der Argentinierstraße zu erhalten, damit weiterhin die hohe Qualität und Vielfalt der Sendungen auf Ö1, die im In- wie Ausland mit größtem Interesse angehört werden, garantiert werden können sowie die Aufrechterhaltung eines ausdifferenzierten Radioprogramms. Ein Niveauverlust des öffentlich-rechtlichen Rundfunks käme einer Zustimmung zur sukzessiven Volksverdummung gleich.


Wolfgang Ritzberger: Dritter Baustein – Norbert Leser, ausgesprochen „Laser“

Die Sendung hieß „Von Tag zu Tag“ und steht heute noch am Nachmittag auf dem Programm von Ö1. Nachdem ich mich als Moderator von solchen Telefonsendungen scheint’s bewährt hatte, wurde ich auch für „Von Tag zu Tag“ eingeteilt und hatte den Sozialphilosophen, Politikwissenschafter und bekannten Autor Univ.-Prof. Dr. Norbert Leser zu Gast, der ja in seinem Leben die Wandlung vom überzeugten Sozialdemokraten zum glühenden Monarchisten durchgemacht und als alter Mann der Sozialdemokratie vollends den Rücken gekehrt hat. Damals galt Leser noch als eher links einzustufender Philosoph und Politikwissenschafter und war als solcher auch von der Redaktion eingeladen worden. Wenige Tage vor der Sendung erreichte uns eine Interne Mitteilung des damaligen Hörfunkintendanten mit der Weisung, in Hinkunft das Wort Laser, also das Acronym für "light amplification by stimulated emission of radiation" nicht mehr „Läser“ oder „Leser“ auszusprechen, also mit englischer Aussprache, sondern „Laser“, also mit einem „a“, auf deutsch also. Was mich, den aufmüpfigen Jungspund, natürlich reizte. Schon die Anweisung für sich betrachtet war diskutabel, das Wort „Laser“ mit einem „a“ ausgesprochen für meine Ohren aber höchst kindisch, wenn nicht vertrottelt. Der verantwortliche Redakteur der Sendung zog die Sinnhaftigkeit der Dienstanweisung ebenfalls durchaus in Zweifel, zuckte aber als altgedienter Abteilungsleiter nur mit den Achseln. Er musste ja dem angeordneten Schwachsinn nicht seine Mikrophon-Stimme geben. Und dann hatte ich Norbert Leser zu Gast. Es juckte mich gewaltig und ich konnte, trotz Vorwarnung, schließlich kannte der Redakteur mich schon gut genug, nicht widerstehen. Den Herrn Professor hatte ich beim Vorgespräch in der Kantine von meinem Vorhaben informiert und um Erlaubnis gebeten, ohne seine mit Gelächter garnierte Zustimmung hätte ich es nicht gemacht. Also begrüßte ich ihn dann kurz später auf Sendung: „... und im Studio begrüße ich heute sehr herzlich, Herrn Universitäts-Professor Doktor Norbert, und jetzt verzeihen Sie bitte, denn „Leser“ dürfen wir auf Anweisung unseres Intendanten nicht mehr sagen, Dr. Norbert „Laser“ ....“ – im Studiohintergrund sah ich, wie nur Sekunden später, das Telefon wie wild am Tisch hüpfte und der verantwortliche Redakteur mit ernster Miene abhob. Sie, die Miene, verbesserte sich nicht wirklich während des Gespräches, wurde noch ernster. Nach der Sendung musste ich mich beim Intendanten melden und wurde ordentlich heruntergeputzt. In der Kantine wurde ich noch Tage später von Kolleginnen und Kollegen anerkennend gegrüßt. Nachsatz: Mit dem erwähnten Intendanten stand ich viele Jahre später gemeinsam auf einer kleinen Vorstadt-Bühne, wir spielten in einer Komödie – und wir haben beide sehr herzlich über die Geschichte, die dann auch schon eine solche war, gelacht.


Verfasser/in der Redaktion bekannt: FUNK HAUS!

Von Beginn an wurde im Wiener Funkhaus Geschichte geschrieben. In unzähligen Sendungen, wie etwa jener am Abend des 11. März 1938, in der Bundeskanzler Kurt Schuschnigg sich mit dem Worten «Gott Schütze Österreich» in einer improvisierten Übertragung aus dem Parlament verabschiedete, oder der Übertragung der Wiedereröffnung des Burgtheaters am 15. Oktober 1955 mit Grillparzers «König Ottokars Glück und Ende», war das Funkhaus Wien am Puls der Zeit. Funkhäuser stehen nicht zur Disposition! Funkhäuser gehören ebenso zu Schreinen unserer Kultur, wie Schulen, Konzert- und Opernhäuser, Theater, Akademien oder Kirchen. Die Liste der Mitwirkenden an Produktionen aus den Studios des Funkhauses liest sich wie ein «who is who» der österreichischen Kultur und Identität. Die Option zur Diskussion über den Verkauf von Funkhäuser ergibt sich dann, wenn von «Kultur bewusst Sein» nur «Sein» übrig geblieben ist, wenn aus den einst hehren Zielen öffentlich-rechtlicher Medienanstalten zeitgeistiges Nachahmen – auch beim Rennen um die Quote – geworden ist. Funkhäuser verkauft man nicht. Funkhäuser stehen nur dann zur Disposition, wenn über Jahrhunderte gewachsene Kultur über Bord geworfen, wenn Selbstreflexion für das System zum Tabu wird. Funk Haus!


Udo Bachmair

Die Entscheidung des ORF-Stiftungsrates, das Funkhaus zu verkaufen, kann letztlich nur ein großer Irrtum sein. Jedenfalls ist die Absicht, dieses wertvolle kreative Biotop an den Stadtrand zu verbannen und zu verscherbeln, ein fataler Fehler. Als der längst gediente Moderator in ORF-Informationsbereichen habe ich 30 meiner 39 ORF-Jahre im Funkhaus verbracht. Mehrere tausend hier moderierte Livesendungen, der besonders im Funkhaus gewohnte journalistische Freiraum, zahllose fruchtbringende Gespräche mit hier besonders engagierten Kolleg_innen u.a. haben meine Verbundenheit zu dieser einmaligen Wirkungsstätte stetig wachsen lassen. Zudem haben die zahlreichen menschlichen Begegnungen meine Wertschätzung für dieses Haus auch emotional stark mitgeprägt. Doch auch rein sachliche Erwägungen sprechen klar gegen ein Verschwinden von so wichtigen und von urbanem Geist durchströmten ORF-Teilen wie Ö 1, FM4 oder Radio Wien aus dem Zentrum der Großstadt. So ist nicht auszuschließen, dass etwa die Auflösung der bewährten Ö1-Struktur durch Übersiedlung in ein Riesen-Newscenter letztlich auch zu Qualitätseinbußen des Programms führt. Zudem könnte der drohende Verlust bisher gesunder Konkurrenz zwischen den Informationsressorts von Radio und Fernsehen die immer wieder gelobte journalistische Vielfalt reduzieren. Eine in diesem Fall zu befürchtende Tendenz zu mehr inhaltlichem Mainstream erschiene gerade in der politischen Berichterstattung auch demokratiepolitisch bedenklich. Denn ein sogenannter zentraler Programmkoordinator ist noch nicht wirklich vom Tisch ... Bei allen pessimistischen Einschätzungen möge jedoch Optimismus in Richtung Zukunft überwiegen, negativen Entwicklungen noch rechtzeitig entgegenwirken zu können. Um dies zu erreichen, sollte die Devise unabdingbar lauten: Radio muss im Funkhaus bleiben.

 
Angelica Bäumer

Mein Protest gegen den Verkauf des Funkhauses hat viele Gründe. Allen voran die Stadtnähe, es ist den Interessenten des Radiokulturhauses, den Redakteuren und den freien Mitarbeitern, ob Künstler, Wissenschaftler oder Journalisten einfach, das Haus zu erreichen. Es ist ein markantes Bauwerk der Zeitgeschichte – eines der wenigen von Clemens Holzmeister in Wien. Was sicherlich besser als ein Verkauf des Funkhauses und die Übersiedlung des Radios auf den Küniglberg wäre, wäre ein verbessertes Fernsehprogramm, darum sollte sich der ORF kümmern und das Radio und dessen eigenen Ort respektieren – nur so ist wenigstens eine gewisse Selbstständigkeit des Radios gewährleistet und Ö1 kann seine weltweit anerkannte Qualität bewahren.


Wolfgang Ritzberger: Vierter Baustein – die Kurzwellenbaracke

Dem Funkhaus gegenüber stand viele Jahr lang die sogenannte Kurzwellenbaracke, als Mittelpunkt eines Parkplatzes, der den Mitarbeitern und Besuchern des Funkhauses zumindest theoretisch einen Platz für das eigene Auto bot, nebst einigen Bäumen und einer Wiese. Für etliche Zeitgenossen, war das sichtlich nur eine Baulücke, auf der vorrübergehend Autos abgestellt waren – heute ist diese Lücke folgerichtig geschlossen. Wer die alte Kurzwellenbaracke noch kannte, kannte auch die eigentümliche Stimmung, die von ihr ausging. In den Studios fand sich ein veritables technisches Museum, das aber immer noch seinen Dienst versah, auch wenn die Kurzwelle schon lange in die neuen Studios auf den Küniglberg übersiedelt war. Redaktionen, deren Sendungen sich eher nicht so großen Sozialprestiges erfreuten, wurden hier aufgenommen und fertig gestellt – in einem Studio werkelten wir, die Truppe der tönenden Schülerzeitung „SZ-Extra“, die alle 14 Tage auf Ö1 ausgestrahlt wurde (mit Gabriel Barilly und Conrad Seidl im Team) und ein paar Studios daneben hörte man die Signation der Musikbox und die wohlklingenden Stimmen von Michael Schrott oder Wolfgang Kos. Der Holzboden knarrte, es roch wie auf einer Almhütte, nur der Hüttenwirt fehlte, und wir waren noch sehr jung. Als ich dann kurz später bei Ö3 landete, war ich fasziniert von der Idee, dort in dieser Baracke das „Ö3 Haus“ zu etablieren. Techniker und Redakteure, die gemeinsam nur an der Entstehung des Programms von Ö3 arbeiteten, mit eigenen Studios – sowohl für die Produktion als auch für die Abwicklung und mit kleinen Festen des Senders auf dem Parkplatz, der für diesen Tag ja gesperrt hätte werden können. Die Reaktionen waren nicht berauschend, abgesehen vom Hinweis, ich sollte mich mehr um die mir anvertrauten Programme, denn um solche dummen Ideen kümmern, wurde die Idee eines eigenen Ö3-Hauses als völlig phantastisch und unnötig und die Idee von Ö3-Festen, womöglich noch mit Hörern, die dann zum Sender kommen, als kompletter Schwachsinn abgeurteilt. Die Kurzwellen Baracke wurde später abgerissen, die Baulücke geschlossen. Und Ö3 – die sind wundersamer Weise heute in Heiligenstadt.

P.S.: Als das Kaufhaus Steffl in der Kärntnerstraße zum Verkauf stand, ich war damals schon bei der ZIB, hatte ich schon wieder so eine Idee, dort die Information des ORF zu etablieren. Radio und Fernsehen gemeinsam mit großen ebenerdigen Publikumsstudios, mit großen Glasscheiben – offen und transparent, jeder kann zusehen wie Nachrichten gemacht werden. Zumindest wie Nachrichten auf Sendung gehen. Ich dachte mir, das wäre auch eine gute Werbung für den ORF.
Dachte ich mir. Damals.


Hellmut Butterweck

Die Aufgabe des Funkhauses wäre eine kulturelle Katastrophe, ein schwerwiegender Substanzverlust nicht nur für Wien. Sie wäre auch aus einem weiteren Grund ein Barbarenakt: Das Funkhaus von Clemens Holzmeister ist eine architekturgeschichtliche Ikone, die ihre Identität verliert, wenn sie einer anderen Nutzung zugeführt wird. Daran kann der strengste Denkmalschutz nichts ändern. Architektur solcher Art ist von ihrem Zweck nicht zu trennen. Die Aufgabe des Funkhauses würde bedeuten, dass sich der ORF kulturell kastriert, dass er sich selbst banausisiert, er würde damit beweisen, dass ihm die historische Substanz Wiens, für die er verantwortlich ist, gleichgütig ist. Er würde damit allen verantwortungslosen Eigentümern kulturell wertvoller Bausubstanz mit einem besonders schlechten Beispiel vorangehen.


Clementine Skorpil: Sehnsuchtsort im vierten Bezirk

Fragte man mich, ob der englische Premierminister auf Downing Street 9 oder 10 wohnte, ich wüsste es nicht, zöge dezent das Smartphone heraus, googlete. Oval Office? Washington D.C., Pennsylvania Avenue, irgendeine sehr hohe Hausnummer. Oft gelesen, wieder vergessen. Kreml? Hat der eine eigene Adresse? Und ist die Duma auch dort? Wo ist das Funkhaus? Argentinierstraße 30a, 1040 Wien. Meine frühesten Erinnerungen an Radiosendungen? Ein Slogan: Schach dem Herztod. Mutter bügelt. Daneben das kleine Radio – wir hatten zwei, das große in der Küche, das kleine da, wo Mutter war –, es läuft eine Sendung über Manès Sperber. Vermutlich. Später der Schulfunk. Den hörten wir nie in der Schule. Aber zu Hause an den Vormittagen, in jenen Wochen, in denen ich Nachmittagsunterricht habe. Wir waren da noch mit dem Bubengymnasium im gleichen Gebäude, aber streng von ihnen getrennt. Hatten sie vormittags Schule, waren wir am Nachmittag dran. Jede Woche wurde gewechselt. Mittags- und Abendjournale, während derer wir leise sein mussten. Vor allem abends, wenn der Vater zu Hause war. Schon in der Volksschule war rechnen eine Qual, schreiben okay, manchmal beglückend, lesen lebensrettend. Hören gehörte zum Lesen, die erste Erwachsenenliteratur aus dem Radio inhaliert. Dass ich einst dort, wo das Radio gemacht wurde, zu Hause sein würde, war mir klar. „Grüß Gott, herzlich willkommen zum Mittagsjournal, unsere Themen sind ..., durch die Sendung führt sie ...“ Oder Hörspiele. „In unserer heutigen Hörspielgalerie hören Sie ein Stück von . . .“ … mir natürlich. Bis jetzt wurde kein Hörspiel von mir ausgestrahlt. Auch, weil ich keines geschrieben habe. Anders als mein toter Onkel, Herbert Eisenreich, dessen Hörspiel „Wovon wir leben und woran wir sterben“ sogar ins Japanische übersetzt wurde. Oder Erzählungen, die gibt es immerhin physisch, nicht nur im Kopf: auch da noch keine gesendet. Weil, ja, weil eben ... Aber Gast in „Von Tag zu Tag“ war ich. Ich bekam eine CD, die hab ich mir nie angehört. Für uns Nichtgläubige bleiben die Kinder als Erfüllungsgehilfen ungelebter Wünsche. Wünsche habe ich viele, Kinder nur zwei. Vielleicht wird eines davon im Funkhaus zu Hause sein, vielleicht werden Hörspiele, Erzählungen des anderen gelesen und gesendet. Vielleicht wird das eine oder das andere einst die Hörer und Hörerinnen zum „Mittagsjournal“ begrüßen. In der Argentinierstraße 30a wird es nicht sein. Oder vielleicht doch!


Herbert-Ernst Neusiedler

Ihre öffentlichen Initiativen und Aufrufe zur Unterstützung betreffend den ORF sind sehr engagiert. Ich unterstütze diese nach Möglichkeit gerne. Doch nur der Sache nach bin ich Ihrer Meinung. Ein positives Ergebnis oder gar einen vollen Erfolg wird es nicht geben. Dazu müsste Ihnen eine andere Plattform zur Verfügung stehen. Eine wie bei der Volksbefragung zur Rundfunkreform, wie sie Hugo Portisch hatte. Erst nur den Kurier, dann die vielen anderen Zeitungen die sich der Kampagne anschlossen. Nicht vergessen soll werden, dass Chefredakteure und andere Journalisten an Passanten persönlich Aufforderung zur Teilnahme verteilten. Aber die Presse interessieren Sensationen. Und vergessen sie nicht, kein Presseorgan ist unabhängig von Förderungen, Inseraten etc.. Alle diese Mittel haben sie nicht. Und ein dzt. vollkommen in sich verkapselter ORF wird sich durch ein paar tausend – falls es so viele werden – Unterschriften nicht beeindrucken lassen. Dort wird man davon gar nichts merken – dürfen. Ein Mailüfterl das über den Küniglberg weht, wird auf den Herrn Wrabetz mehr Eindruck machen. Das Funkhaus wird verkauft werden. Kein Argument der Ihren und auch kein anderes wird das verhindern. Es ist gut, dass Sie diese Aktion initiieren und durchführen, und ich mache gerne mit. Doch man muss die Sache zu Ende denken. Und das Ende wird eben das Ende des Hörfunks in der bisherigen Form sein. Etwas Ähnliches gab es auch, als ein gewisser Herr Schüssel Radio Austria International, den Kurzwellenfunk, abdrehen ließ. Für uns Auslandösterreicher war der Sender sehr wichtig. Mein Freund, der Fritz Molden, hat dagegen protestiert. Nicht einmal ignoriert ham die das. Wie so vieles damals wurde es liquidiert oder verkauft. Und es kann nie wieder gutgemacht werden.


Unbekannte Verfasserin / Unbekannter Verfasser: Wrabetz-Witz

Wrabetz' Zeit ist gekommen, voller Panik und letztlich doch – irgendwie – voll des schlechten Gewissens, fürchtet er sich vor dem Tod. Als seine Seele den Körper verläßt, verharrt sie einen Moment unentschlossen, bevor sie schließlich die Reise nach oben antritt. Mit einer goldenen Harfe in der Hand und einem Heiligenschein über sich, atmet die Seele vor dem Himmelstor erleichtert durch und denkt: „Na bitte, alles nicht so schlimm, ich war ja doch ein Guter.“ Das Himmelstor öffnet sich. Ein Teufel erscheint. Wrabetz ist erst irritiert, dann protestiert er: „Das ist ein Irrtum, ich bin dem Himmel zugewiesen!“ Der Teufel grinst sardonisch, winkt einladend und meint: „Komm nur herein, wir haben die Standorte zusammengelegt.“

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