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Hans Platzgumer: Drei Sekunden jetzt.

Leseprobe:

Das Leben suchte sich uns aus, nicht umgekehrt, hatte Maman gesagt. Auch wenn ich nun entleert wie mein Geldgürtel war, machte es doch keinen Unterschied, was ich tat oder nicht tat. Ob einer eine gute oder eine schlechte Entscheidung gefällt hatte, entschied das Schicksal für ihn. Erst im Nachhinein würde er es wissen, und dann war er nicht schlauer, sondern nur entweder glücklicher oder trauriger. Das Schicksal war der Meister, ich nur ein Zulieferer. Die Welt drehte sich auch ohne mich, die Stadt erwachte und ging schlafen, egal, was ich tat. Dies waren die Straßen von Marseille, und soweit ich denken konnte, war ich ein Teil von ihnen. Alles würde seinen Lauf nehmen, auch ich.

(Seite 202/203)

© 2018 Zsolnay Verlag, Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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