Die Kunst der Anthologie

"Die Kunst der Anthologie besteht darin, das Unbekannte und Vergessene mit dem Berühmten und Vertrauten so zu mischen, daß sich neue Bezüge und Maßstäbe ergeben. … Anthologien sind nötig in Zeiten, wo man wenig Bücher hat, und man braucht sie nicht weniger in Zeiten, wo zu viele Bücher rasch gedruckt und schnell wieder unauffindbar werden."

Das schrieb der Übersetzer und Herausgeber Horst Günther in seinem "Bücherlesebuch", erschienen im Verlag Klaus Wagenbach. In unserer Bibliothek finden sich mehr als 3.000 Anthologien zu allen Epochen von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart, allein 600 davon zur österreichischen Literatur nach 1945, und eine große Zahl betrifft auch thematische Aspekte, vom gesellschaftspolitischen Engagement bis zum Selbstverständnis von AutorInnen, vom Kabarett bis zur Lesekultur ganz allgemein.

Daneben aber gibt es auch Anthologien, die Neues versammeln, junge AutorInnen vorstellen, literarische Debüts und Erstveröffentlichungen präsentieren. Das tun Sammelbände zu Literaturpreisen, vom Klagenfurter Wettlesen bis zum FM4 Literaturwettbewerb – auch die sind natürlich alle in unseren Regalen zu finden. Und das tun immer wieder auch Verlage, indem sie aus konkreten Anlässen und zu bestimmten Themen bei AutorInnen um Originalbeiträge anfragen.

2019 war diesbezüglich ein besonders reiches Jahr, wie die folgende Auswahl aus unserem Bibliotheksbestand zeigt:


Auftauchen.
Neue Literatur aus Niederösterreich.

Hg. von Wolfgang Kühn,
Fotos von Eva Kern.
St. Pölten: Literaturedition Niederösterreich, 2019.
192 S.; geb.; EUR 20,-.

Der vorliegende Band kredenzt zehn Sichtweisen zum Thema "Stadt – Land", Beiträge, die allesamt versuchen, die Diskrepanz zwischen Stadtleben und Landleben zu beleuchten. Diese neue Anthologie der Literaturedition NÖ bittet sechs Autorinnen und vier Autoren aus Niederösterreich vor den Vorhang, die sich intensiv mit der thematischen Vorgabe auseinandergesetzt haben. Die meisten der zehn neuen literarischen Stimmen hatten bislang hauptsächlich Publikationen in Literaturzeitschriften, für sie ist diese Anthologie der erste Abdruck eines Textes zwischen zwei Buchdeckeln.
Die bekannte Autorin Eva Rossmann erinnert sich in ihrem einleitenden Text höchst amüsant und ehrlich an ihre literarischen Anfänge.
Mit Beiträgen von Katharina Brunner, Daniela Dangl, Simon Doujak, Harald Jöllinger, Eva Lugbauer, Philipp Nolz, Hannah Oppolzer, Martin Peichl, Susanne Sophie Schmalwieser und Susanne Weigersdorfer.


Begegnungen.
Das lange Tal der Kurzgeschichten.
Mölltaler Geschichten Festival.
33 Geschichten, Fotos und Kunstwerke.
Salzburg: Verlag Anton Pustet, 2019.
160 S.; brosch.; s/w-Abb.; EUR 19,95.

Von Flügeln und Felsen – Das Mölltaler Geschichten Festival widmet seine dritte Edition dem Thema "Begegnungen": Entstanden ist ein Panorama berückender Einblicke in den Zeitgeist, ein Kaleidoskop zeitgenössischer Kurzgeschichten. Die AutorInnen aus Deutschland und Österreich erzählen von verpassten Gelegenheiten, von Einsamkeit und Zweisamkeit, von Irrglaube, Liebe und Schmerz, von Menschen, die nicht so sind, wie sie scheinen, von rebellischen Geistern und von kaum Lebenden, von denen, die ihre Flügel verlieren und von denen, die sie finden, und nicht zuletzt von der Anziehungskraft von Felsen. Von diesen gibt es im Mölltal mehr als genug.

Buch.
Anthologie.
Wien: Das fröhliche Wohnzimmer, 2019.
120 S.; brosch.;  Euro 12,-.

Text- und Bildbeiträge von:
Armin Baumgartner, Patricia Brooks, Safiye Can, Lucas Cejpek, Sabine Dengscherz, Bess Dreyer, Rica Fuentes, Christine Haidegger, Thomas Havlik, Wolfgang Helmhart, Hermann J. Hendrich, Michaela Hinterleitner, Christine Huber, Lisa Jacob, Gerhard Jaschke, jopa jotakin, Günther Kaip, Adrian Kasnitz, Christian Katt, Ilse Kilic, Erich Klinger, Andrea Knabl, Magdalena Knapp-Menzel, Margret Kreidl, Rudolf Lasselsberger, Markus Lindner, Gerald Nigl, Thomas Northoff, Jörg Piringer, Tizian Rupp, Nikolaus Scheibner, Eva Scheufler, Birgit Schwaner, Waltraud Seidlhofer, Lisa Spalt, Karin Spielhofer, Günter Vallaster, Eleonore Weber, Fritz Widhalm, Irene Wondratsch.

C.H. Beck Gedichtekalender.
Kleiner Bruder 2020 (36. Jahrgang).
Hg. von Dirk Petersdorff, mit farbigen Pinsel-Vignetten von Chris Campe.
27 S.; Spiralbindung; m. Abb.; EUR 18,-.

Der 36. Jahrgang des C.H.Beck Gedichtekalenders (einstiger Titel: "Kleiner Bruder") enthält 24 Gedichte aus der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Der Herausgeber achtet auf das literarische Niveau und darauf, dass von einem Gedicht eine Wirkung ausgeht. Hohe Literatur oder Kleinkunst, Kabarett; klassisch oder modern, bürgerlich oder alternativ, ernst oder spielerisch, fromm oder unfromm, jedem Kind zugänglich oder einiger Geduld bedürftig – es muss ein gutes Gedicht sein. Am Cover des Kalenders 2020: Ernst Jandls Gedicht "nach Hause kommen" (bitte klicken zum Vergrößern); weitere Beiträge von Hugo von Hofmannsthal, Mascha Kaléko, Friederike Mayröcker, Rainer Maria Rilke, Wolf Wondratschek u.v.a.

Jahrbuch der Lyrik 2019.
Gedichte. Hg. von Christoph Buchwald & Mirko Bonné.
Frankfurt a. M.: Schöffling, 2019.
248 S.; geb.; EUR 22,70 (A).

Seit genau 40 Jahren gibt das "Jahrbuch der Lyrik" Einblick in die deutschsprachige Gegenwartslyrik und ihre Entwicklungen. Für die 33. Ausgabe konnte Christoph Buchwald den vielfach ausgezeichneten Dichter und Romancier Mirko Bonné als Mitherausgeber gewinnen. Gemeinsam haben sie aus ca. 8000 eingesandten unveröffentlichten Gedichten die besten ausgewählt und in thematischen Kapiteln zusammengestellt. Lyrik wird in allen Generationen geschrieben: Der jüngste Beiträger ist 19 Jahre alt, die älteste 86. Vervollständigt wird der Band durch einen Teil mit Bildgedichten und der Bibliografie der jüngsten Lyrikbände.
Die österreichische Lyrikszene ist vertreten mit: Christoph W. Bauer, Helwig Brunner, Michael Donhauser, Franzobel, Sabine Gruber, Sandra Hubinger, Udo Kawasser, Margret Kreidl, Sepp Mall, Friederike Mayröcker, Judith Nika Pfeifer, Jörg Piringer, Robert Schindel, Raoul Schrott, Peter Waterhouse.

Jahrbuch österreichischer Lyrik 2019.
Hg. von Alexandra Bernhardt.
Klagenfurt: Sisyphus Verlag, 2019.
324 Seiten; broschiert, EUR 19,80.

Was ist ein gutes Gedicht? Auf diese Frage gibt es mindestens so viele Antworten wie Menschen, die Lyrik lieben. Eine kleine Auswahl jener, die sie auch selbst schreiben, versammelt das vorliegende neu begründete Jahrbuch. Es stellt vertraute Namen neben noch weniger bekannte und schöpft dabei aus dem reichen Fundus an Poesie aus dem österreichischen Kulturraum. Auf diese Weise entsteht eine facettenreiche Zusammenschau zeitgenössischer Dichtung unterschiedlichster Natur und Provenienz – und daraus ergeben sich einige neue Antworten auf die Frage, was das denn eigentlich ist: ein gutes Gedicht.
Mit lyrischen Texten von Charlotte Shulamith Adelt, Peter Ahorner, Renate Aichinger, Omar Khir Alanam, Stephan Alfare, Gerhard Altmann, Thomas Amann, Martin Andersson, Miriam H. Auer, Thomas Ballhausen, Eugen Banauch, Alexandra Bernhardt, Claudia Bitter, Delphine Blumenfeld, Ilse Viktoria Bösze, Timo Brandt, Isabella Breier, Helwig Brunner, Georg Bydlinski, Seher Çakir, Daniela Chana, Manfred Chobot, Peter Clar, Ann Cotten, Franz Josef Czernin, Gerhard Deiss, Klaus Demus, Elisabeth Dimminger, Verena Dolovai, Ilija Dürhammer, Hans Eichhorn, Erwin Einzinger, Stefan Feinig, Janko Ferk, Katharina J. Ferner, Ingrid Fichtner, Harald Fiebiger, Franzobel, Martin Fritz, Irmgard Fuchs, Dietmar Füssel, Christian Futscher, Petra Ganglbauer, Jakob Goubran, Christl Greller, Sonja Gruber, Irena Habalik, Klaus Haberl, Maja Haderlap, Philipp Hager, Friedrich Hahn, Joachim Gunter Hammer, Michael Hammerschmid, Alice Harmer, Sonja Harter, Lisa Hasenbichler, Thomas Havlik, Dorina Marlen Heller, Regina Hilber, Mario Hladicz, Peter Hodina, Pascal Honisch, C. H. Huber, Christine Huber, Sandra Hubinger, Cornelia Hülmbauer, Gerhard Jaschke, jopa jotakin, Günther Kaip, Rezka Kanzian, Axel Karner, Alexia Kathmann, Udo Kawasser, Ilse Kilic, Katharina Kinzel, Sina Klein, Markus Köhle, Claudia Kohlus, Simon Konttas, Rudolf Kraus, Margret Kreidl, Erika Kronabitter, Augusta Laar, Willi Landl, Elke Laznia, Markus Lindner, Cvetka Lipuš, Florica Madritsch Marin, Unda Maris, Wolfgang Mayer König, Mieze Medusa, Rosa Moser, Birgit Müller-Wieland, Andrea Nagy, Gerald Nigl, Hermann Niklas, Astrid Nischkauer, Thomas Northoff, Josef Oberhollenzer, Mario Oppelmayer, Erkan Osmanovic, Asiyeh Panahi, Frieda Paris, Jonathan Perry, Aljaž Pestotnik, Judith Nika Pfeifer, Jörg Piringer, Rosa Pock, Renate Pöllmann, Fritz Popp, Esther Maria Praher, Robert Prosser, Francesca-Maria Raffler, Christine Rainer, Hugo Ramnek, Stefan Reiser, Sophie Reyer, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Gerhard Ruiss, Bernhard Saupe, John Sauter, Robert Schindel, Ferdinand Schmatz, Johannes Schmid, Stefan Schmitzer, Friederike Schwab, Andrea Sihler, Horst Dieter Sihler, Renate Silberer, Klaus Sinowatz, Dominik Srienc, Manfred Stangl, Werner Stangl, Christian Steinbacher, Marion Steinfellner, Patrick Strasser, Peter Tertinegg, Ulrike Titelbach, Boško Tomaševic, Johannes Tröndle, Anja Utler, Monika Vasik, Traude Veran, Harald W. Vetter, Hannes Vyoral, Richard Wall, Peter Waterhouse, Fritz Weilandt, Klara Weyerer, Fritz Widhalm, Erika Wimmer Mazohl, Herbert J. Wimmer, Peter Paul Wiplinger, Johannes Witek, Jan Zänker und Joseph Zoderer.

 

Kinder der Poesie.
Österreichische AutorInnen in Schwarzweiß.
Fotos von Alain Barbero, Texte von Barbara Rieger.
Wien: Kremayr & Scheriau, 2019.
240 S.; geb.; zahlreiche Fotos; EUR 29,-.

Die Kindheit ist ein Ort, an dem alles noch offen war. Sie ist mit Nostalgie und Magie verbunden, mit Leid und Schmerz. Eine intensive und prägende Zeit, fragmentarisch, aufgeladen, trügerisch. Oft lässt sich aus den Erinnerungssplittern kaum ein Gesamtbild konstruieren. Alain Barbero gelingt es, mit seinen Fotografien vergangene Momente wiederzuerwecken, neu zu entdecken, an die Orte der Kindheit zurückzukehren.
18 AutorInnen haben sich auf dieses Spiel eingelassen und zeigen sich in diesem Band von einer ungewohnten, oft überraschenden und sehr persönlichen Seite.
Geboren zwischen 1924 bis 1994, in Belgrad, Wien, Altaussee und vielen anderen Orten, erzählen die AutorInnen aus ihrer Kindheit: Friederike Mayröcker etwa von der Hand ihrer Großmutter, Josef Haslinger vom Spielsaal im Kloster, Daniel Wisser von der Unmöglichkeit zu vergeben. Umrahmt werden die Texte von Barbara Riegers einfühlsamen Porträts zu den AutorInnen und deren Geburtsjahren. So entsteht eine eindrucksvolle Reise durch das 20. Jahrhundert.
Mit Texten von Theodora Bauer · Dimitré Dinev · Milena Michiko Flašar · Barbara Frischmuth · Sabine Gruber · Norbert Gstrein · Josef Haslinger · Bodo Hell · Elias Hirschl · Alfred Komarek · Barbi Markovic · Friederike Mayröcker · Robert Menasse · Petra Piuk · Kathrin Röggla · Julian Schutting · Anna Weidenholzer · Daniel Wisser

Kunst und Literatur.
Der Literatur Raum im Bildhauerhaus St. Margarethen im Burgenland.
Hg. von Beatrice Simonsen.
Wien: Verlag für moderne Kunst, 2019.

224 Seiten, zahlreichen SW- und Farbabbildungen, EUR 25,-.

Die Inspiration aus der lebendigen Verbindung der Künste steht im Mittelpunkt dieser Publikation. Texte und Bilder erzählen von Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit den ehemaligen "Symposien europäischer Bildhauer" standen. SchriftstellerInnen wurden für das Wechselspiel kreativer Energien zwischen Kunst und Literatur nach St. Margarethen im Burgenland in den Literatur Raum im Bildhauerhaus eingeladen. Jede Veranstaltung gab ein bestimmtes Thema vor, auf das sich die oft eigens hierzu verfassten Texte und/oder Performances beziehen. Auf diese Weise wurden Erinnerungen an die Avantgarde der internationalen Bildhauersymposien im Strom der Geschichte verankert, mit Narrativen der letzten fünfzig Jahre vernetzt und neu kontextualisiert. Das Bildhauerhaus wurde wieder zu dem, was es ursprünglich war: ein lebendiger Ort der künstlerischen Begegnung.
Texte von Luna Al-Mousli, Klaus-Jürgen Bauer, Clemens Berger, Balázs Both, Patricia Brooks, Hildegard Burgstaller, Ann Cotten, Natalie Deewan, Fausto Delegà, Franz Dodel, Makoto Fujiwara, Petra Ganglbauer, Mila Haugová, Bodo Hell, Brigitta Höpler, Zuzana Husárová, Hubert Hutfless, Karin Ivancsics, Gerhard Jaschke, Günther Kaip, kollektiv roman, Martin Kubaczek, Barbi Markovic, Wolfgang Millendorfer, Frieda Paris, Gabriele Petricek, Dine Petrik, Uta Peyrer-Prantl, Martin Pollack, Zsuzsa Rakovszky, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Ferdinand Schmatz, Ana Schoretits, Vera Sebert, Karin Seidner, Beatrice Simonsen, Benedikt Steiner, Rudolf Stueger, Susanne Toth, Lilla Turbuly, Simone Wille.
Gespräche mit Friedrich Achleitner, Anna Kubach-Wilmsen, Anna Maria Kupper, Franz Xaver Ölzant, Sebastian Prantl.

Schreibende Nomaden entdecken Europa.
Impressionen und Essays.
Hg. von Alexander Peer.
Innsbruck: Limbus Verlag, 2019.

256 S.; Klappenbroschur; 18,-.

Nur Mittel zum Zweck? Oder selbst der Literatur würdig? Die Produktionsbedingungen bringen es mit sich, dass schreibende Zeitgenossen viel unterwegs sind. Ganz profan geht es oft ums Geld. Oder doch nicht?
Acht Autoren und vier Autorinnen gehen dieser Frage nach, und dass unter diesen Umständen zwölf vollkommen verschiedene Sichtweisen und Bearbeitungen herauskommen, versteht sich von selbst. Essay, Erzählung, Reportage, intime Berichterstattung – Textsorten vermischen sich zu einer Sammlung an inhaltlichen und formalen Grenzüberschreitungen und öffnen den Blick auf Europa, für Flüchtiges, Verdrängtes, auch Stilles. Was mitschwingt, ist der alte Topos, Schreiben selbst sei eine Art Nomadentum, ein Aufbruch ins Ungewisse, wobei das gesuchte Ziel oft im Weg ist, denn der literarische Text schafft, was vorher noch nicht gestaltet ist.
Schreibende Nomaden erkunden Europa von Island über Skandinavien, Großbritannien und Italien bis ins Donaudelta, sie lassen uns teilhaben an der Bewegung, daran, welche Bedeutung Reisen in ihrem Schaffen hat, wie unterwegs Literatur entsteht – oder eben nicht.
Mit Beiträgen von Sabine Bockmühl, Andreas Drescher, Isabella Feimer, Catalin Dorian Florescu, Matthias Nawrat, Helmuth A. Niederle, Werner Rohner, Paula Schneider, Erwin Uhrmann, Axmed Cabdullahi & Ulrike Ulrich, Peter Wawerzinek und Daniel Wisser, herausgegeben von Alexander Peer.
Rezension: http://www.literaturhaus.at/index.php?id=12497

Zwei Bände aus der Edition fabrik.transit


MOSAIK.

Anthologie der SchreibpädagogInnen
des Jahrgangs 2018/2019.
Hg. von Martina Bachtrögler
und Sabine Wagner-Fassmann,
mit einem Vorwort von Barbara Rieger.
132 S.; brosch.; Eur 11,-.
Mit Texten von Christa Maria Armann, Martina Bachtrögler, Christa Bacovsky, Harald Jöllinger, Eva Kolb, Brigitte Krech, Barbara Marti, Daniela Pokorny, Roswitha Rosenberger, Sabine Wagner-Fassmann, Mathilde Wolkenstein-Rodenegg.

Sardinen kennen keine Sehnsucht.
Anthologie.
Hg. von Brigitte Anna Oettl.
274 S.; brosch.; EUR 15,-.
14 AutorInnen erzählen in Lyrik und Prosa vom kraftvollen, alles durchdringenden und dabei so unscharfen Phänomen Sehnsucht.
Mit Texten von Juliane Adler, Eva Flehschurz, Harald Jöllinger, Georg Mayrhofer, Vera Nová, Brigitte Anna Oettl, Torsten Peer-Englich, Hannah Pöllmann, Karin Pöllmann, Stefanie Post, Verena Resch, Petra Schwiglhofer, Sonnenstudio, Monika Stolz.