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Schweizer Buchpreis 2013 – Lesung der Nominierten


Roman Graf, Foto: Roman Graf

Jonas Lüscher, Foto: Jonas Lüscher

Jens Steiner, Foto: Marc Wetli

Mo, 14.10.2013, 19.00 Uhr

 

Lesungen

Zum 6. Mal wird der Schweizer Buchpreis ausgeschrieben, am 19. September wurden die Nominierten der Short List bekannt gegeben. Es sind dies Ralph Dutli mit Soutines letzte Fahrt (Wallstein Verlag), Roman Graf mit Niedergang (Knaus Verlag), Jonas Lüscher mit Frühling der Barbaren (C.H. Beck Verlag), Jens Steiner mit Carambole (Dörlemann Verlag) und Henriette Vásárhelyi mit immeer (Dörlemann Verlag).  Die Preisverleihung findet am 27. Oktober im Theater Basel statt. 2013 wurden von 53 Verlagen insgesamt 82 Titel eingereicht.
Mit Lesungen im gesamten deutschen Sprachraum werden die Nominierten der Short List vorgestellt. Der einzige Österreich-Termin dieser Tour findet zum zweiten Mal im Literaturhaus Wien statt.
Begrüßung: Robert Huez (Literaturhaus) und Botschaftsrat Jacques Ducrest (Schweizerische Botschaft Wien)
Lesungen:  Jonas Lüscher, Roman Graf und Jens Steiner
Moderation: Stefan Gmünder (Literaturkritiker, Der Standard)

Roman Graf, 1978 in Winterthur geboren, ist ausgebildeter Forstwart und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Berlin. Sein Debütroman Herr Blanc ist 2009 im Limmat Verlag erschienen.
In Niedergang erzählt Graf von einem jungen Paar, das zu einer Tour in die Schweizer Berge aufbricht. André will Louise aus Berlin die Schönheit dieser Welt vermitteln. Aber es läuft nicht wie geplant, Nebel und Regen erschweren den Aufstieg. Vor der letzten Herausforderung verlässt sie ihren Freund. Doch sich am Berg zu messen und den Gipfel zu bezwingen, wird ihm zur fixen Idee.
Jonas Lüscher, geboren 1976, wuchs in Bern auf. Er war einige Jahre als Lektor sowie Stoffentwickler in der Münchner Filmwirtschaft tätig, bevor er Philosophie studierte. Zur Zeit arbeitet Lüscher an der ETH Zürich.
Frühling der Barbaren ist sein literarisches Debüt. Der Schweizer Fabrikerbe Preising wird auf einer Geschäftsreise nach Tunesien Zeuge aufwändiger Hochzeitsvorbereitungen in einem gehobenen tunesischen Oasenresort. Junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt feiern ausschweifend, als das Undenkbare geschieht: Das britische Pfund stürzt ab, England ist bankrott. In der traditionellen Form der Novelle zielt Lüscher ins Herz der Gegenwart.
Jens Steiner, geboren 1975 in Zürich, studierte Germanistik und Philosophie in Zürich und Genf. 2011 ist sein Debütroman Hasenleben erschienen.
Jugendliche, die zu Beginn der Sommerferien Pläne schmieden und eigentlich schon wissen, dass nichts passieren wird. Zwei Brüder, die wegen eines Erbschaftsstreits seit Jahren nicht mehr miteinander sprechen. Eine Troika, die sich regelmässig zum Carambole-Spiel trifft. In zwölf Runden, in immer neuen Tonlagen entwirft Jens Steiner einen dörflichen Kosmos zwischen Erstarrung und Aufbruch.

www.schweizerbuchpreis.ch
(Unterstützt von pro helvetia, dem Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband und der Schweizerischen Botschaft in Wien)



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