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Prosastücke & Essays "GALIZIEN und die Ränder des Ostens"
Regina Hilber | Robert Schindel | Tom Schulz


Regina Hilber, Foto: © Peter Hodina

Peter Hodina, Foto: © Dieter Koth

Robert Schindel, Foto: © Schueller

Tom Schulz, Foto: © Daniel Hengst

Di, 27.02.2018, 19.00 Uhr

Lesungen & Diskussion auf dem Literaturhaus-SOFA

!ACHTUNG! Wegen der Erkrankung von Regina Hilber übernimmt ihr Kollege Peter Hodina die Moderation der Veranstaltung!

Bereits zum zweiten Mal bittet Regina Hilber zwei Gäste auf das Literaturhaus-SOFA zum diesjährigen Thema Galizien. Mit im Gepäck haben sie Essays & Prosastücke und jede Menge Vororterfahrungen, über die sie in der Gesprächsrunde reflektieren werden. Die Region in der Westukraine und Ostpolen kann auf viele Literaturgrößen zurückblicken. Die Autorin und die Autoren berichten aber auch über ihre persönlichen Erlebnisse in Lemberg, Tarnow und Drohobytsch.

Regina Hilber, geb. 1970 in Hausleiten, lebt in Wien. Sie schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, ihre lyrischen Zyklen in mehrere Sprachen übersetzt. Einladungen zu zahlreichen internationalen Poesiefestivals und Schreibaufenthalten, zuletzt Ars Poetica in Bratislava und Tsaghkadzor, Armenien; derzeit ist sie die Burgschreiberin in Beeskow/Brandenburg. Veröffentlichte zuletzt Überschreibungen von Wald bis Wien (edition ch, 2017) und Landaufnahmen (Limbus, 2016).

Peter Hodina, geboren 1963 in Salzburg, lebt in Berlin und Salzburg. Buchveröffentlichungen zuletzt: Sternschnuppen über Hyrkanien (Edition Art Science, 2012), Trilogie Steine und Bausteine (Avinus Verlag, 2014).

Tom Schulz, geb. 1970 in der Oberlausitz, aufgewachsen in Ost-Berlin, lebt auch heute ebendort. Schreibt Lyrik und Prosa; Kritiker, Herausgeber und Dozent für Kreatives Schreiben. Ausgezeichnet u. a. mit dem Liechtenstein-Preis für Lyrik. Er veröffentlichte zuletzt den Gedichtband Die Verlegung der Stolpersteine (Hanser, 2017), Rheinfahrt. Ein Fluss, seine Menschen, seine Geschichten (Orell Füssli, Zürich 2017 - gemeinsam mit Björn Kuhligk) und Das Wunder von Sadagora. Eine Polnisch-Ukrainische Reise (Edition Azur, 2016).

Robert Schindel, geb. 1944 in Bad Hall, Lyriker, Autor, Regisseur. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebte er als Kind jüdischer Kommunisten in Wien. Er war Wortführer der radikalen Studentenbewegung Kommune Wien und Mitbegründer der Gruppe Hundsblume. Er unterrichtet an Schreibwerkstätten und am Institut für Sprachkunst in Wien. Vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich-Mann-Preis. Veröffentlichte Lyrik, Prosa und Essays, zuletzt bei Suhrkamp den Roman Der Kalte (2013) und den Gedichtband Scharlachnatter (2015).

(In Kooperation mit der Grazer Autorinnen Autorenversammlung)


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