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Gabriele Petricek Die Unerreichbarkeit von Innsbruck (Sonderzahl, 2018)
Jürgen Berlakovich Tobman (Klever, 2018)


Gabriele Petricek, Foto: © Wally Re

Jürgen Berlakovich, Foto: © Eva Kelety

Fr, 21.09.2018, 19.00 Uhr

Neuerscheinung Herbst 2018 | Buchpräsentationen mit Lesungen & Gespräch

Lesungen: Gabriele Petricek und Jürgen Berlakovich
Moderation:
Barbara Zwiefelhofer

Eine Autorin sucht ihr Ich. Oder andere Ichs. Oder ist da ein Ich auf der Suche nach einer Autorin? Sind beide ein und dieselbe, derselbe? In Gabriele Petriceks neuem Buch ist die Grenze zwischen Suche und Verfolgung hauchdünn, durchlässig, um die Möglichkeiten literarischen Erzählens im ständigen Wechsel der Ich-Perspektiven spielerisch auszuloten. Nur eines steht außer Streit: Innsbruck bleibt unerreichbar.
Gabriele Petricek, geb. in Krems/NÖ, lebt in Wien. Gründerin des Literaturfests LITERATUR AM STEG an der Alten Donau in Wien. Erhielt zuletzt den Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (2013) und Elias-Canetti-Stipendien der Stadt Wien (2014–2016). Debütierte 2005 mit dem Erzählband Zimmerfluchten (Literaturedition NÖ), im Sonderzahl Verlag erschienen Von den Himmeln, Triptychon (2009) und Joyce’s Choice oder Ein Hund kam in die Küche (2011).

Der Journalist Frank Tobman erhält von seinem Therapeuten eine Smartwatch mit der neuen Psychotracker-App "Narravatar", die in der Lage sein soll, seine Sinneswahrnehmungen und seinen Bewusstseinsstrom in Echtzeit in ein Textfile zu übersetzen. Ein 24-stündiger Aufzeichnungsprozess beginnt. Tobman kündigt seinen Job, läuft durch die Stadt und flüchtet immer wieder in imaginäre Soundscapes.
Jürgen Berlakovich, geb. 1970, lebt in Wien. Texte, Hörspiele, Performances und Filmmusik. Verwendet sprachliche Mikropartikel in Kombination mit Gitarre, Bass und Elektronik für Komposition und Improvisation. Mitglied des Vegetable Orchestra. Solo-Projekt Takamovsky, Literatur- & Musik-performance-Duo Sergej Mohntau. Veröffentlichte im Klever Verlag: Instrumentum Vocale
(2014). Homepage

 


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