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Kombo Kosmopolit IX präsentiert Die Überwindung von Stein und Wasser – Ron Segal & Theodora Bauer


Theodora Bauer, Foto: © Paul Feuersänger

Ron Segal, Foto: © Pavel Bolo

Robert Prosser, Foto: © Melanie Hauke

Di, 12.12.2017, 19.00 Uhr

Lesungen & Gespräch

Die Lesungsreihe Kombo Kosmopolit sucht den kreativen Clash über Sprach- und Landesgrenzen hinweg: Internationale Autor/inn/en, die sich auf Einladung von Bundeskanzleramt und KulturKontakt Austria als Writer in Residence in Wien befinden, treffen auf österreichische Schriftsteller/innen.
Dieser Abend steht im Zeichen der Prosa:
Ron Segal und Theodora Bauer benützen facettenreich und sensibel die Form des Romans, um quer durch die Zeiten über Geschehnisse zu erzählen, die eine Gesellschaft in Aufruhr bringen und in Bewegung halten. Beide zeichnet ein auffälliges Gespür für Sprache und Gegenwart aus, ein Bewusstsein für gesellschaftspolitische Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen.

Grußworte: Gerhard Kowar (Direktor KulturKontakt Austria)
Moderation: Robert Prosser
Lesung: Ron Segal & Theodora Bauer
Ron Segals Texte wurden von Ruth Achlama bzw. Barbara Linner aus dem Hebräischen ins Deutsche übertragen. Die Übersetzungen werden von der Schauspielerin Naemi Latzer gelesen.

Ron Segal, geb. 1980 in Israel; Filmemacher und Autor; Ron Segal hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt, das von ihm verfasste Drehbuch vom Goethe Institut ausgezeichnet. 2014 erschien im Wallstein Verlag sein Romandebüt Jeder Tag wie heute (dt. von Ruth Achlama). Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin, zuletzt als Stipendiat der Akademie der Künste zu Berlin, um einen Animationsfilm zu Jeder Tag wie heute fertigzustellen.

Theodora Bauer, geb. 1990 in Wien; lebt im Burgenland, studiert Publizistik und Philosophie in Wien. Publikationen in Anthologien sowie im Radio. 2014 veröffentlichte sie ihr Romandebüt Das Fell der Tante Meri im Wiener Picus Verlag. Zuletzt erschienen Così fanno i filosofi (Limbus, 2016), ein Essay über zwei der bekanntesten Mozart-Opern, die Erzählung Die Törichten. Eine Jugendgeschichte (Edition Taschenspiel, 2016) sowie der Roman Chikago (Picus, 2017) über drei junge Auswanderer, die Anfang der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts aus dem ungarisch-österreichischen Grenzgebiet in die USA aufbrechen. Homepage

Robert Prosser, geb. 1983 in Alpbach/Tirol, lebt dort und in Wien; studierte Komparatistik und Kultur- und Sozialanthropologie. Er erhielt u. a. den Land-Niederösterreich-Literaturpreis und Publikumspreis Wartholz (2016), das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung (2014) und den Reinhard-Priessnitz-Preis (2014). 2013 erschien sein Debütroman Geister und Tattoos (Klever); er war Mitherausgeber der Anthologie Lyrik von Jetzt 3 (Wallstein, 2015). Sein jüngster Roman Phantome (Ullstein 5, 2017) war auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Homepage

(Kombo Kosmopolit ist eine Kooperation von KulturKontakt Austria und Literaturhaus Wien, konzipiert von Robert Prosser.)

 

 

 


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