Verleihung des Erich Fried Preises 2020 an Esther Kinsky - VERSCHOBEN AUF DAS FRÜHJAHR 2021


Esther Kinsky, Foto: © Heike Steinweg

Maja Haderlap, Foto: © Max Axmann

So, 29.11.2020, 11.00 Uhr

Die Veranstaltung wird aufgrund der neuen Verordnungen abgesagt. Ein Ersatztermin wird für das Frühjahr 2021 gesucht und so rasch als möglich bekanntgegeben.

Preisverleihung in der Literaturhaus-Bibliothek

ACHTUNG: Anmeldung erforderlich unter diesem Link oder telefonisch unter 01-5262044-12.

Esther Kinsky ist eine europäische Schriftstellerin und Übersetzerin, die sich in ihrer Arbeit der Erkundung und Überwindung der Fremde verschrieben hat: Der Fremde als existenzieller, menschlicher Erfahrung, der Fremde zwischen benachbarten Sprachen und Literaturen...“, heißt es in der Jurybegründung von Maja Haderlap.

Der mit 15.000 Euro dotierte und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport gestiftete Erich Fried Preis wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror/inn/en entschieden.

Grußworte: Robert Huez (Leiter Literaturhaus Wien)

Andrea Mayer (Staatssekretärin für Kunst und Kultur)

Vorstellung der Jurorin: Josef Haslinger (Präsidium der Erich Fried Gesellschaft)

Laudatio: Maja Haderlap (Jurorin Erich Fried Preis 2020)

Preisverleihung: Andrea Mayer

Preisrede: Esther Kinsky

Esther Kinsky, geb. 1956 in Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen) lebt in Berlin und im Friaul. Ihr Werk umfasst Lyrik, Erzählprosa und Essays sowie Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen. Zuletzt erschienen bei Suhrkamp Hain: Geländeroman (2018) und der Gedichtband Schiefern (2020). Kinsky wurde sowohl als Übersetzerin als auch als Autorin ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis der Leipziger Buchmesse (2018), dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis (2020) und dem Deutschen Preis für Nature Writing (2020).