Ins Deutsche übersetzt von … Julia Dengg & Birgit Weilguny


Julia Dengg, Foto: privat

Birgit Weilguny, Foto: Johannes Kernmayer

Mo, 17.10.2016, 19.00 Uhr

Lesung & Gespräch

Zwei junge Talente stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe der Veranstaltungsreihe: Julia Dengg und Birgit Weilguny – gemeinsam ist ihnen nicht nur die Liebe zu diesem Beruf, sondern auch ihre Affinität zu Lyrikübersetzungen.
Die Literaturübersetzerin, Komparatistin und Translationswissenschaftlerin Waltraud Kolb spricht mit den beiden Übersetzerinnen über ihren bisherigen Werdegang und ihre Übersetzungen, aus denen sie Kostproben lesen.

Julia Dengg, geb. 1986 in Steyr, studierte Literaturübersetzen und Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Genua und Tiflis. Übersetzungen aus dem Italienischen, Georgischen und Englischen, u.a. von Sara Ventroni (Gedichtband, Edition Korrespondenzen, 2016) und Giorgio Orelli (Erzählungen, Limmat Verlag, 2014, ausgezeichnet mit dem Preis Terra nova 2015 der Schweizerischen Schillerstiftung). Viele Übersetzungen entstehen im Kollektiv, etwa in der Übersetzer- und Forschergruppe Versatorium (Roberta Dapunt, Charles Bernstein). Aktuell entstehen in Zusammenarbeit Übersetzungen georgischer Lyrik und Legenden.
Birgit Weilguny, geb. 1980 in Wien, studierte Übersetzen (Spanisch und Englisch) sowie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Übersetzt seit 2005 für das Festival Lateinamerikanischer Poesie, darüber hinaus für Film, Bühne, Lesungen, Literaturzeitschriften und diverse Anthologien. 2013 Mentee im Mentoring-Programm für Künstlerinnen des bmu:kk (Mentorin: Uta Szyszkowitz). In jüngster Zeit widmet sie sich vor allem Sachbuch- und Romanübersetzungen, zuletzt erschien ihre Übersetzung des Debütromans der argentinischen Autorin Andrea Stefanoni „Die erinnerte Insel“ (Septime-Verlag). 2016 erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
(Eine Veranstaltung der IG Übersetzerinnen Übersetzer)