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ERICH FRIED TAGE 2011


23.11.2011 – 27.11.2011

Unter dem Titel Short Cuts – in Anlehnung an Robert Altmanns Verfilmung von Short Storys des US-amerikanischen Erzählers Raymond Carver – widmen sich die Erich Fried Tage 2011 der Kurzprosa.
Das Detailprogramm finden Sie in der Rubrik Erich Fried Gesellschaft auf unserer Homepage.

Mi, 23.11.2011
19.00 Uhr

ERICH FRIED SPECIAL
Zum 90. Geburtstag von Erich Fried (06.05.1921.22.11.1988)
Begrüßung: Heinz Lunzer, Internationale Erich Fried GesellschaftFestvortrag: Walter Hinderer, Literaturwissenschafter, Princeton University, USA: „Mit einem Wort, jedes Wort zuviel wäre heller Wahnsinn“ Einübungen in Erich Frieds Prosastücke.
Lesung: August Zirner liest Kurzprosa von Erich Fried.
Film: Der britische Filmregisseur Klaus Fried präsentiert „Burying The Dead“ (Channel 4, GB, 1995), eine filmische Auseinandersetzung mit seinem Vater.

Do, 24.11.2011
19.00 Uhr
Begrüßung: Bernhard Denscher, Leiter der Kulturabteilung der Stadt Wien
Zum Programm: Anne Zauner, Literaturhaus Wien, Kuratorin Erich Fried Tage
Zum Festivalthema: Klaus Amann, Leiter des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung in Klagenfurt
Lesung & Gespräch: Cees Nooteboom liest aus „Tumbas. Gräber von Dichtern und Denkern“ (Schirmer/Mosel, 2006). Anschließend spricht Susanne Schaber, Herausgeberin der Gesammelten Werke Nootebooms bei Suhrkamp, mit dem Autor über poetische Streifzüge und die Faszination des Fragmentarischen.

Fr, 25.11.2011
16.00 Uhr
Nicht jede kurze Geschichte ist eine Kurzgeschichte

Roundtable
Schreiben, Texten, Bloggen, Twittern: Verändern moderne Technologien die literarischen Verfahren und die literarische Produktion? Welche Chancen eröffnen die neuen Publikationsformen und Vermittlungsnetzwerke den AutorInnen und wie behaupten sich diese im Kanon der etablierten Formen von kurzer Prosa?
Es diskutieren: Rebekka Göpfert, Literaturagentur Graf & Graf; Klaus Nüchtern, Kulturjournalist und Autor; Helmut Kaplan & Edda Strobl, GründerInnen von Tonto Comics; Michael Stavaric, Autor, Herausgeber und Übersetzer/einer der ersten Autoren des innovativen digitalen Buchverlags McPublish
Moderation: Zita Bereuter, Organisatorin des FM4-Kurzgeschichten Literaturwettbewerbs Wortlaut

18.00 Uhr
Wortkunst
Kurzlesungen & Präsentationen
Miniaturen: Brigitta Falkner „Populäre Panoramen I“
Blog: Jochen Schmidt „Triumphgemüse“
Graphic Novel: David Hughes „Walking the Dog“ (englisch)
Kolumnen: Harald Martenstein „Ansichten eines Hausschweins“
Moderation: Julia Franck

20.30 Uhr
Lesung
Christoph Ransmayr „Unterwegs nach Babylon: Spielformen des Erzählens“

22.00 Uhr
Kurzfilmnacht

Filmschau & Vortrag
Thomas Ballhausen „Die filmische Kurzschrift der Literatur. Zu Adaption, Intermedialität und Archiv“

Sa, 26.11.2011
16.00 Uhr
„Alles ist Roman!“

Roundtable

Anton Tschechow schrieb: „Je mehr Du kürzest, desto häufiger wirst Du gedruckt.. Heute scheint der Roman sogar im US-amerikanischen Raum, dem Geburtsort der Short Story, das Maß aller Dinge zu sein. Warum braucht ein Prosatext das Etikett „Roman“, um vom Feuilleton wahrgenommen zu werden und wer bestimmt über die literarische Produktion: Verlagshäuser, LiteraturkritikerInnen oder LeserInnen?
Es diskutieren: Josef Haslinger, Autor und Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig; Harald Martenstein, Autor und Publizist; Ulrike Draesner, Autorin; Aleš Šteger, Autor, Essayist, Übersetzer und Herausgeber Moderation: Klaus Zeyringer, Universitätsprofessor für Germanistik an der Université Catholique de l'Ouest, Angers

18.00 Uhr
Short Story & Erzählung
Lesungen

Jagoda Marinic „Der Tag, an dem ich Niki Laudas Putzfrau traf“
Jochen Rausch „Trieb/ 13 Storys“
Bjarte Breiteig „Folk har begynt å banke på“ / „Von nun an“ (norwegisch/deutsch, deutsche Übersetzung von Bernhard Strobel)
Ulrike Draesner „Richtig liegen. Geschichten in Paaren“
Sjón „Nachtmahl" (isländisch/deutsch, deutsche Übersetzung von Betty Wahl)
Judith Hermann „Gaffa“
Thomas Stangl „Reisen und Gespenster“
Moderation: Josef Haslinger

22.00 Uhr
Gstanzl, Sprechgesang und Chansons

Trio Lepschi „mit links“
Stefan Slupetzky (tex, voc, säge), Tomas Slupetzky (comp, voc, git, v), Martin Zrost (comp, arr, voc, git, cl, bcl)

So, 27.11.2011
11.00 Uhr
ERICH FRIED PREIS 2011
Preisverleihung
Der in Wien lebende Autor Thomas Stangl erhält den mit 15.000 Euro dotierten Erich Fried Preis 2011 – so hat es in diesem Jahr die alleinige Jurorin Barbara Frischmuth bestimmt.
Begrüßung: Heinz Lunzer, Internationale Erich Fried Gesellschaft, und Robert Huez, Literaturhaus Wien
Laudatio: Barbara Frischmuth
Preisverleihung: Andrea Ecker, Leiterin der Sektion für Kunstangelegenheiten im Bundesministeriun für Unterricht, Kunst und Kultur
Rede: Thomas Stangl

 



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