Literatur – Geschichte – Wissenschaft


Do, 29.11.2012, 19.00 Uhr

Österreichische Literaturgeschichte und ihre Darstellung

Buchpräsentation & Diskussion

Ingeborg Bachmann hat es so formuliert: „Dichter wie Grillparzer und Hofmannsthal, Rilke und Robert Musil hätten nie Deutsche sein können.“ Über das Österreichische in der Literatur und über die Entwicklung heimischen Schreibens diskutiert eine kompetente Expertenrunde. Anlass für die Diskussion ist das Erscheinen des umfangreichen Bandes Eine Literaturgeschichte: Österreich seit 1650 (Studienverlag, 2012) von Klaus Zeyringer und Helmut Gollner. Beginnend mit dem 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart, erfassen die beiden Autoren Formen, Strukturen, Funktionen und Evolutionen des literarischen Lebens in Wechselbeziehung zu gesellschaftlichen Realitäten im Österreich der letzten 350 Jahre und geben Einblicke in kanonisierte wie auch in weniger bekannte Werke. Damit liegt erstmals eine umfassende Geschichte der österreichischen Literatur mit literatursoziologischem Ansatz vor, wissenschaftlich fundiert, aber auch für ein interessiertes Laienpublikum konzipiert.
Mit den Verfassern Klaus Zeyringer und Helmut Gollner diskutieren der Autor und Essayist Franz Schuh sowie der Germanist Wynfried Kriegleder, dessen Band Eine kurze Geschichte der Literatur in Österreich. Menschen – Bücher – Institutionen (Praesens) im Vorjahr erschienen ist.
Das Gespräch moderiert die Germanistin und Literaturkritikerin Daniela Strigl.
(Mit Unterstützung des Studienverlags Innsbruck)