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das kollektiv sprachwechsel präsentiert: Aufwachen – eine theoretische Komödie


Di, 28.05.2019, 19.00 Uhr

Szenische Lesung

Das derzeitige work-in-progress-Projekt des kollektiv sprachwechsel handelt vom kafkaesken Körpertausch zwischen dem erfolgreichen Politiker Schupperman und der Putzkraft Eya.

Mit diesem Theaterstück, einer "theoretischen Komödie", das kollektiv und in wechselnder Zusammensetzung geschrieben wird, werden auch Fragen nach Autor/inn/enschaft und Sprachwechsel miteinander verknüpft und neu verhandelt. Wie geht man in einer offenen Gruppe mit Themen, Figuren, Sujetentwicklung um? Welche Auswirkungen hat das auf den Text? Welche Kunstsprache kann aus der Kollektivität entwickelt werden? Und wie kann diese als Ausgangspunkt für weitere Kunstprojekte adaptiert werden?

kollektiv sprachwechsel ist eine wachsende Gruppe von in Wien lebenden Autor/inn/en, die in Deutsch als Zweit- oder Drittsprache schreiben. Die Mitglieder eint, dass sie nicht in Deutsch sozialisiert und literarisch in dieser Sprache tätig sind. Die Heterogenität ist ein ausdrückliches Anliegen der Gruppe, daher verorten sich die Autor/inn/en unterschiedlich, einige im literarischen Betrieb, andere in verschiedenen Kunst- und Kulturkontexten. Homepage

 

Zoltán Lesi, geb. 1982 in Ungarn, veröffentlichte zwei Gedichtbände sowie das Kinderbuch Karton und Matild. Zoltán Lesi übersetzt deutschsprachige Literatur und ermöglicht den Literaturaustausch zwischen österreichischen und ungarischen Autoren in Wien und Budapest. Stipendien: Zsigmond Móricz Stipendium (2016) Akademie Schloss Solitude Aufenthaltsstipendium in Stuttgart (2017), Mihály Babits Übersetzerstipendium, Villa Decius Aufenthaltstipendium in Krakau (2018). Sein erstes deutschsprachiges Buch erscheint mit dem Titel In Frauenkleidung in der Edition Mosaik (2019).

Eszter T. Molnár, geb. 1976 in Budapest. Studierte Biologie, arbeitete als Wissenschaftlerin, Wissenschaftsmanagerin und Autorin in Budapest, Freiburg und Wien. Derzeit lebt in Budapest. Schreibt Lyrik und Prosa auf Ungarisch, Deutsch und Englisch. Von 2014 an publiziert sie Gedichte, Kurzerzählungen und Übersetzungen. Eigenständige Publikationen in Ungarischer Sprache: Stand up! und Jetzt aber wirklich (Jugendromane, 2016), Die Registrierten (Kurzerzählungen, 2016), Freier Fall (Roman, 2017) und Hotel Vagabond (Kinderroman, 2018).

Radostina Patulova – Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und freie Autorin, lebt in Wien. Mannigfaltiges Schaffen an der Schnittstelle von Theorie-, Kunst- und Textproduktion, kuratorische, dramaturgische und literarische Arbeit.

Ovid Pop – Sprachwechsler; arbeitet mit Text, Sound und Video. Schreibt Prosa, Essays und Gedichte auf Deutsch, Rumänisch und Englisch. Seine Texte wurden ins Französisch, Englisch, Serbo-Kroatisch, Rumänisch und Deutsch übersetzt. Er hält regelmäßig Vorträge zu kunst-spezifischen Themen (dekoloniales Denken und Literaturtheorie) in akademischen Kontexten wie auch in verschiedenen Kunsträumen mit besonderem Fokus auf Osteuropa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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