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Junge Wiener Autor*innen lesen - Veranstaltung im Rahmen der XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer


Susanne Gregor, Foto: © Lukas Dostal

Marko Dinic, Foto: © Leonhard Pill

Do, 18.08.2022, 20.00 Uhr
Lesungen / Diskussion

Die Veranstaltung kann entweder über den Live Stream auf unserer Homepage mitverfolgt oder vor Ort im Literaturhaus Wien besucht werden.  (Achtung: Begrenzte Zuschauer:innen-Zahl.)
Covid-19-Maßnahmen: Laut der aktuellen Verordnung gilt im Literaturhaus Wien bei Veranstaltungen eine FFP2-Masken-Empfehlung.


Unter dem Motto mit.sprache.teil.haben findet von 15. - 20. August 2022
in Wien die XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer – das größte Forum des Faches Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache weltweit – statt.
Im Rahmen dieser Tagung wurden Susanne Gregor und Marko Dinic ins Literaturhaus Wien eingeladen.
Beide haben zuletzt viel beachtete Romane veröffentlicht, in denen sie sich mit ihren Herkunftsländern auseinandersetzen: Susanne Gregor in Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019) mit der Slowakei kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhangs und Marko Dinic in Die guten Tage (Zsolnay, 2019) mit Serbien zur Zeit des NATO-Bombardements 1999 und danach. In diesem Rahmen verhandeln sie Fragen wie Zugehörigkeit, Identität bzw. Alterität und die transgenerationalen Folgen von Repression und Gewalt.

Susanne Gregor und Marko Dinic werden aus ihren Texten lesen und mit Stefan Krammer (Univ.-Prof. für Neuere deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Universität Wien) und Barbara Zwiefelhofer (Programmleitung, Literaturhaus Wien) über ihre Texte, ihre Erfahrungen im österreichischen Literaturbetrieb und die Möglichkeiten der Ermächtigung mittels Literatur sprechen.
Begrüßung: Robert Huez (Leiter, Literaturhaus Wien)


Susanne Gregor, geb. 1981 in Žilina (Tschechoslowakei), übersiedelte 1990 mit ihrer Familie nach Oberösterreich. Nach dem Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg lehrte sie ein Jahr lang Deutsch als Fremdsprache an der University of New Orleans. Seit 2005 wohnt Gregor in Wien. Ihrem für den Alpha Literaturpreis nominierten Romandebüt Kein eigener Ort (edition exil, 2011) folgten im Grazer Verlag Droschl der Roman Territorien (2015) und der Erzählband Unter Wasser (2018). Ihr zuletzt publizierter Roman Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019) handelt von drei 14-jährigen Freundinnen, die das Jahr vor dem Untergang des sozialistischen Regimes in der Tschechoslowakei erleben. "Es handelt sich, ganz schlicht gesagt, um einen großen, beeindruckenden Roman", attestierte ihr Martin Lhotzky begeistert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Susanne Gregor wurde u. a. mit dem Förderpreis des Hohenemser Literaturpreises (2009), dem exil-literaturpreis (2010) und dem Förderungspreis der Stadt Wien (2020) sowie mit dem Projektstipendium des Bundesministeriums für Kunst und Kultur (2016/2017) und zuletzt 2021 mit dem Elias-Canetti-Stipendium ausgezeichnet. Homepage

Marko Dinic, geb. 1988 in Wien, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und Jüdische Kulturgeschichte. Er veröffentlicht seit 2012 in Zeitschriften wie Lichtungen, kolik und JENNY sowie in Anthologien wie Lyrik von Jetzt 3 (Wallstein, 2015) und all dies, majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän (kookbooks, 2016). In seinem viel beachteten Debütroman Die guten Tage (Zsolnay Verlag, 2019) lässt Dinic einen jungen, in Wien lebenden Serben anlässlich einer Reise nach Belgrad zur Beerdigung seiner Großmutter wütend und enttäuscht über seine Kindheit im von der NATO bombardierten Belgrad und sein Verlorensein in Wien erzählen. "Ein Buch über das Fremdsein, auch im eigenen Leben, geschrieben mit unglaublicher Virtuosität und sprachlicher Brillanz", urteilte Christiane Irrgang auf NDR Kultur.
Marko Dinic wurde u. a. mit dem exil-literaturpreis 2013, dem 3. Platz bei der Literaturbiennale Floriana 2018 und dem Förderungspreis der Stadt Wien 2021 ausgezeichnet. Er war Stadtschreiber von Schwaz in Tirol (2016) und Halle/Saale (2018) und erhielt Aufenthaltsstipendien in Brünn (2014),  in der Künstlerresidenz Chretzeturm in Stein am Rhein (2021) und zuletzt am LCB in Berlin (2022). Er ist Mitbegründer des Kunstkollektivs Bureau du Grand Mot, Vorstandsmitglied des Vereins mosaik sowie Herausgeber der gleichnamigen Literaturzeitschrift und der edition mosaik.

 


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