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Wiener Verortungen – Topografie des Exils


Erinnerungsspaziergang durch Wien Neubau, © Literaturhaus Wien

Sa, 05.09.2020, 11.00 Uhr

Stadtspaziergang mit Christoph Reinprecht (Institut für Soziologie, Uni Wien; öge) und Nora Walch (öge)

Die Orte der entstehenden Wiener Schule der empirischen Soziologie sind vielfach an die Thematik des Exils geknüpft. So wurden nicht nur viele Soziolog_innen während des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus ins Exil gezwungen, auch innovative Forschungsansätze und neue Typen von Forschungs-
einrichtungen und -organisationen, die in den Jahrzehnten vor der Vertreibung durch Austrofaschismus und Nationalsozialismus entstanden waren und meist außerhalb der etablierten wissenschaftlichen Zentren (Universität, Akademie der Wissenschaften) ihre Orte hatten, wurden oftmals im Exil weitergeführt und weiterentwickelt. Der Spaziergang führt zu ausgewählten Orten der Wiener Soziologie. Er thematisiert die spezifische wissenschaftliche – und politische – Konstellation, aus der heraus Forschungskonzepte und -vorhaben, die ihrer Zeit weit voraus waren, entwickelt werden konnten, und beleuchtet zugleich die urbane Verankerung soziologischen Denkens und Forschens in Wien.

Eintritt frei, beschränkte Teilnehmer_innenanzahl.
Anmeldung erforderlich bei nora.w2uofalciso78h@esmt7fxil/gsforschung.ahj0mnc.at8f bis 2. September 2020.
Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben.

Der Spaziergang ist Teil der Reihe Topografie des Exils – eine Kooperation der ÖSTERREICHISCHEN EXILBIBLIOTHEK mit der GESELLSCHAFT DER ÖSTERREICHISCHEN EXILFOSCHENUNG (ÖGE) und SYNEMA – GESELLSCHAFT FÜR FILM UND MEDIEN. Zwei weitere Spaziergänge finden Ende September statt:
Hier gelangen Sie zum Spaziergang „Schichten der Erinnerung und wie sie gemacht werden“ (25. September) mit Peter Pirker.
Hier gelangen Sie zum Spaziergang „Westend Stories“ (26. September) mit Ursula Seeber, Brigitte Mayr und Michael Omasta.
Hier kommen Sie zur Einladung.


 


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