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Verleihung des Erich Fried Preises 2021 an Frank Witzel - VERSCHOBEN AUF DAS FRÜHJAHR 2022


Frank Witzel, Foto: © Maja Bechert

Ingo Schulze, Foto: © Gaby Gerster

So, 28.11.2021, 11.00 Uhr

Preisverleihung | Literaturhaus Wien Bibliothek

Die Veranstaltung wird auf das Frühjahr 2022 verschoben.

Der deutsche Autor Frank Witzel erhält den mit € 15.000 dotierten und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport gestifteten Erich Fried Preis 2021. Das hat der alleinige Juror 2021, der Schriftsteller Ingo Schulze, entschieden.

"Über Frank Witzel zusammenfassende Sätze zu formulieren, ist schwierig, weil sein Werk so vielgestaltig ist. Ob in Prosa, Lyrik, Essay/Traktat, Gespräch, Tagebuch, Hörspiel oder Vorlesung – Frank Witzel gehört zu den wenigen, deren Erzählen immer die Voraussetzungen des Schreibens reflektiert, die Relativität des eigenen Standpunkts offenlegt und sich selbst in Frage stellt. Damit macht er seine Leserinnen und Leser zu souveränen Gesprächspartnern", so Ingo Schulze.

Grußworte:
Robert Huez, Leiter Literaturhaus Wien
Robert Schindel, Präsident der Internationalen Erich Fried Gesellschaft
Grußworte und Preisverleihung: Robert Stocker, Leiter für Literatur und Verlagswesen im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Laudatio: Ingo Schulze, alleiniger Juror 2021
Preisrede: Frank Witzel
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Musik:
Gesang: Cosima Büsing
Klavier: Stella Marie Lorenz
Komposition: Bernhard Lang


Frank Witzel, geb. 1955 in Wiesbaden, lebt als Schriftsteller und Musiker in Offenbach. Sein literarisches Œuvre umfasst seit dem Lyrikdebüt Stille Tage im Cliché (1978) die Romane Bluemoon Baby (2001/2017), Vondenloh (2008/2018) und Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969, für den Witzel mit dem Deutschen Buchpreis 2015 ausgezeichnet wurde. Für das gleichnamige Hörspiel erhielt er den Deutschen Hörspielpreis 2017. Im selben Jahr wurde sein Roman Direkt danach und kurz davor für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis nominiert; sein jüngstes Werk Inniger Schiffbruch (2020) stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Der Erich Fried Preis ist eine der renommiertesten literarischen Auszeichnungen Österreichs und wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror/inn/en entschieden. Zu den Preisträger/inne/n der letzten Jahre zählen Terézia Mora, Thomas Stangl, Nico Bleutge, Rainer Merkel, Judith Hermann, Dorothee Elmiger, Leif Randt, Teresa Präauer, Steffen Mensching und zuletzt Esther Kinsky.

 

 

 


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