Michael Stavaric Brenntage (C. H. Beck, 2011)


Foto: Lukas Beck

Foto: Lukas Beck

Mo, 02.05.2011, 19.30 Uhr

Neuerscheinung Frühjahr 2011 / Buchpräsentation mit Lesung & Gespräch

„Das Ausbleiben der Zukunft ist nichts für schwache Nerven“, stellt der namenlose Ich-Erzähler fest, ein Junge, der nach dem Tod der Mutter bei seinem Onkel in einer von Bergen und Schluchten umgebenen Siedlung lebt. Er berichtet vom Erwachsenwerden in einer zunehmend von seltsamen Riten und Gebräuchen beherrschten Welt, die nach und nach ihre Verbindungen zur Außenwelt löst. Die Grenzen zwischen Surrealität und Realität verschwimmen – Menschen verschwinden, durch die Wälder ziehen Soldaten, Hunderudel und Geister.

Lesung: Michael Stavaric

Anschließend: „Kindheitswelten“ – Susanne Hochreiter (Germanistin, Universität Wien) spricht mit dem Autor und Martin Hielscher (Programmleiter Literatur, C. H. Beck) über das Erwachsenwerden als literarisches Sujet.

Michael Stavaric, geb. 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer, Kolumnist und Kritiker in Wien. Jüngste Veröffentlichungen: Déjà-vu mit Pocahontas. Raritan River (Czernin, 2010), Manchmal denke ich immer noch mit den Fingerspitzen (EBook/Audiobook, mcpublish, 2011) und (mit Renate Habinger) das Kinderbuch Hier gibt es Löwen (Residenz, 2011).

(Mit freundlicher Unterstützung von C. H. Beck)