fremd.worte – Lesung wider das Fremdsein


Fr, 21.10.2011, 19.00 Uhr

Lesung zugunsten des Diakonie Flüchtlingsdienstes

Geschichten von Fremdsein, Auswandern und Flucht. Flucht vor Alltagseinerlei, vor Sinnentleertheit, aber auch vor Tod, Gewalt und Zerstörung sind Themen der diesjährigen fremd.worte Lesung des Diakonie Flüchtlingsdienstes.
Die Wiener Historikerin und Autorin Doris Byer erzählt in ihrem Buch Essaouira, endlich (Droschl 2004) von den Lebensentwürfen westlicher "Immigranten" in Marokko und dem Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen und Erwartungshaltungen. Ferner liest sie aus Sunugar, einem Text über die konfliktreiche Spurensuche zur Geschichte einer afro-europäischen Familie über mehrere Generationen.
Die in Berlin lebende Südtiroler Autorin Maxi Obexer erzählt in dem Roman Wenn gefährliche Hunde lachen (Folio, 2011) aus der Sicht einer jungen Afrikanerin von deren Flucht nach Europa: eine verstörende Schilderung, die sich wie ein wahr gewordener Albtraum liest.
Moderation: Irmgard Kirchner (Südwind)
Live-Musik: Marwan Abado (Musiker, Sänger, Komponist und Poet)

(Eine Kooperation von Diakonie Flüchtlingsdienst und Literaturhaus Wien)