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Der Tod des Autors (reloaded) – Eine Kooperation der schule für dichtung mit dem Literaturhaus Wien


K. T. Zakravsky, Foto: Andrea Peller

Raimund H. Drommel, Foto: Raimund H. Drommel

Daniela Seel, Foto: Kookbooks

Christian Bök, Foto: Christian Bök

Sa, 27.09.2014 

Festival | konzeptuelle Literaturen, Lectures, Performances, Diskussionen | teilweise in englischer Sprache

16.00 Uhr
Einleitung: Fritz Ostermayer
16.30 Uhr
K. T. Zakravsky (TheoretikerIn, PerformerIn, SchriftstellerIn/Wien) – Lecture Post-Copyright Der Autor als Räuber/Der Räuber als Autor
17.30 Uhr
Raimund H. Drommel (Sicherheitsberater und Sprachprofiler, Köln und Sulzdorf) – Lecture Forensische Linguistik
19.00 Uhr
Daniela Seel (Lyrikerin/Netz-Verlegerin Kookbooks, Berlin) – Performance
20.00 Uhr
Christian Bök* (experimenteller Autor, Calgary) – Lecture/Performance (in engl. Sprache) The Xenotext Experiment
21.00 Uhr
Diskussion mit allen Mitwirkenden des Abends (Übersetzung aus dem Deutschen in Englische und aus dem Englischen ins Deutsche: Maggie Childs)

K.T. Zakravsky, geb. 1965 in Wien; studierte Philosophie und deutsche Philologie,  lebt als TheoretikerIn, PerformerIn und SchriftstellerIn Wien, auch bekannt unter dem Namen ZAK RAY. Sinniert über den Komplex Der Autor als Räuber/der Räuber als Autor. Ihr letzter Sommerhit: Fuck Copyright; zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt Omega Surfing. Posthumane Perspektiven in Biopolitik, Science Fiction und Pornographie (Löcker, 2012).

Raimund H. Drommel, geb. 1946; studierte und lehrte Sprachwissenschaft, Romanistik, Germanistik, Phonetik und Kriminalistik an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. Drommel ist Pionier der sprachwissenschaftlichen Kriminalistik und seit 1986 Sprachprofiler. Mittlerweile zählt er zu den renommiertesten Sprachsachverständigen weltweit und ist Experte für Erpresserbriefe, Cybermobbing und Morddrohungen. Er untersucht Schriftstücke und Nachrichten auf sprachliche Besonderheiten, um so den Urheber zu bestimmen. In Österreich wurde er einer breiteren Öffentlichkeit als Sachverständiger im so genannten Wiener Neustädter Tierschutzprozesses im Frühjahr 2010 bekannt. Über seine spektakulärsten Fälle veröffentlichte er 2011 bei Heyne Der Code des Bösen. http://www.sprachdetektiv.de/

Daniela Seel, geb. 1974 in Frankfurt/Main, lebt in Berlin. 2003 gründete sie, mit dem Buchkünstler und Illustrator Andreas Töpfer als festem freien Art Director, kookbooks – Labor für Poesie als Lebensform. Ihre Gedichte erschienen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien, im Internet und im Radio, darunter Sprache im technischen Zeitalter, lauter niemand, DLF Lesezeit, FAZ, poetenladen.de, Lyrik von Jetzt (DuMont, 2003) und Jahrbuch der Lyrik (S. Fischer 2009). Für ihr verlegerisches Engagement erhielt sie den Kurt-Wolff-Förderpreis 2006 und den Horst-Bienek-Förderpreis 2007. Ihr erster Gedichtband ich kann diese stelle nicht wiederfinden (kookbooks, 2011) wurde mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis, dem Ernst-Meister-Förderpreis und dem Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg ausgezeichet.
http://danielaseel.wordpress.com/

Christian Bök (born 1966 in Toronto, Canada) is an experimental Canadian poet. He is the author of Eunoia, which won the Canadian Griffin Poetry Prize, and which has been said to be "Canada's best-selling poetry book ever." On April 4, 2011 Bök announced a significant break-through in his 9-year project The Xenotext Experiment to engineer "a life-form so that it becomes not only a durable archive for storing a poem, but also an operant machine for writing a poem". On the previous day (April 3) Bök said he "received confirmation from the laboratory at the University of Calgary that my poetic cipher, gene X-P13, has in fact caused E. coli to fluoresce red in our test-runs—meaning that, when implanted in the genome of this bacterium, my poem does in fact cause the bacterium to write, in response, its own poem." The project has continued for over a decade at a cost exceeding $110,000 and Bök hopes to finish The Xenotext Experiment in 2014.
triplehelixblog.com/2014/01/the-xenotext-experiment/*
Christian Bök gibt in der schule für dichtung eine kurzklasse conceptual literature.
26. und 27. September 2014 (6 Unterrichtseinheiten) Unterrichtssprache: Englisch Christian Bök über seine Klasse: this class introduces students to some of the techniques of composition, often used by the exponents of conceptual literature. the students can expect to experiment with the four limits-cases of literature: the "readymade writing" of the unoriginal text; the "mannerist writing" of the constrained text; the "illegible writing" of the unreadable text; and the "aleatoric writing" of the authorless text.  the students need to come prepared with a laptop able to access the internet.  Info & Anmeldung: http://sfd.at/boek

(Mit freundlicher Unterstützung durch: Université de Lausanne, Bezirksvorstehung Wien Neubau im Rahmen des Kulturherbstes Neubau, Kulturabteilung der Stadt Wien/Referate Literatur und Wissenschafts- und Forschungsförderung, Bundeskanzleramt Kunst | Kultur)

 


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