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Verleihung des Erich Fried Preises 2014 an Judith Hermann


Judith Hermann, Foto: © Andreas Labes

Monika Maron, Foto: © Jonas Maron

So, 23.11.2014, 11.00 Uhr

Preisverleihung

Der vom Bund gestiftete und mit 15.000 Euro dotierte Erich Fried Preis wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben. Die Auszeichnung wird, wie etwa auch der Kleist Preis, auf Vorschlag einer jährlich wechselnden, autonom entscheidenden Jurorin oder eines ebensolchen Jurors vergeben.
Preisträger/innen der letzten Jahre waren Marcel Beyer, Peter Waterhouse, Alois Hotschnig, Esther Dischereit, Terézia Mora, Thomas Stangl, Nico Bleutge und zuletzt Rainer Merkel.
Begrüßung: Robert Huez (Leiter des Literaturhauses Wien), Walter Hinderer (Präsidiumsmitglied der Internationalen Erich Fried Gesellschaft)
Ausblicke:
Anne Zauner (Kuratorin des Internationalen Literaturfestivals Erich Fried Tage)
Laudatio:
Monika Maron (alleinige Jurorin des Erich Fried Preises 2014)
Grußworte:
Detlev Rünger (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Österreich)
Verleihung des Erich Fried Preises 2014:
Josef Ostermayer (Bundesminister für Kunst und Kultur)
Preisrede:
Judith Hermann

Judith Hermann erzählt kühl und gleichermaßen zärtlich von Menschen, die tastend und sehnsüchtig ihren Platz in einer Gesellschaft suchen, die das Individuum in die Freiheit entlassen hat, eine Freiheit, die Sehnsucht erzeugt nach Sinn und Verbindlichkeit. Damit beschreibt sie nicht nur die emotionale Verunsicherung der jungen Generation, sondern auch die ihrer desillusionierten Eltern und Großeltern, denen die kollektiven Ziele und Träume im Laufe des Lebens abhanden gekommen sind. Mit ihrer erzählerischen Kunst hat Judith Hermann das Stiefkind der deutschen Literatur, die Erzählung, wieder in den Mittelpunkt literarischen Interesses gerückt.“
Monika Maron, Berlin im September 2014

Judith Hermann
wurde 1970 in Berlin geboren. 1998 erschien im Fischer Verlag ihr erstes Buch Sommerhaus, später, dem eine außerordentliche Resonanz zuteil wurde und für das sie mit dem Literaturförderpreis der Stadt Bremen, dem Hugo-Ball-Förderpreis und dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. 2003 kam der zweite Erzählband Nichts als Gespenster (Fischer) heraus. Vier der Geschichten wurden in einem Episodenfilm gleichen Titels 2007 verfilmt. Für ihren dritten Erzählband Alice (Fischer, 2009) erhielt Judith Hermann den Friedrich-Hölderlin-Preis. 2014 erschien ihr mit Spannung erwarteter erster Roman Aller Liebe Anfang (Fischer). Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

(Mit freundlicher Unterstützung des Fischer Verlags)



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