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Karl Wiesinger – Ein Schriftsteller des anderen Österreich


Mo, 24.10.2011, 19.00 Uhr

Buchpräsentation

Zum 20. Todestag des Linzer Autors Karl Wiesinger hat der Wiener Promedia Verlag drei seiner wichtigsten Romane neu aufgelegt. Darin zeichnet er ein Bild eines anderen Österreich: im Bürgerkrieg 1934 (im Roman Standrecht), beim Anschluss an Nazi-Deutschland (im Roman Achtunddreißig) und während des Oktoberstreiks 1950 (im Roman Der rosarote Straßenterror). Wiesinger stellt sich in seinen Texten auf die Seite des (kommunistischen) Widerstands gegen die Heimwehr, gegen das Dritte Reich, gegen die gewaltsame Niederschlagung des Oktoberstreiks. Literarisch und politisch galt er deswegen Zeit seines Lebens als Außenseiter, der doch eine Reihe von Nachkriegsschriftstellern wie etwa Peter Turrini oder Michael Scharang inspirierte.

Lesung und Präsentation der drei Romane mit Erwin Riess, Helmut Neundlinger und Stefan Maurer.

(In Zusammenarbeit mit Promedia)


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