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Ist das noch Genre oder schon Literatur?


Illustration PS: Politisch Schreiben

Kaska Bryla, Foto: © Carolin Krahl

Carolin Krahl, Foto: © R. Weisbach / C. Krahl

Eva Schörkhuber, Foto: © Andreas Pavlic

Fr, 11.02.2022, 19.00 Uhr

Die Redaktion der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben im Gespräch

Die Veranstaltung kann entweder über den Live Stream auf unserer Homepage mitverfolgt oder vor Ort im Literaturhaus Wien besucht werden. Für einen Besuch im Literaturhaus Wien ist eine Anmeldung erforderlich unter diesem Link oder telefonisch unter 01-5262044-12.
Bitte beachten Sie die 2-G-Regel (geimpft, genesen) und die FFP2-Maskenpflicht.

„Der Literaturbetrieb ist kein neutrales System“ heißt es im Mission Statement der 2015 gegründeten Literaturzeitschrift PS: Politisch Schreiben. In jeder Ausgabe erscheinen neben literarischen Texten auch Essays und Gespräche, die Produktionsbedingungen und Marginalisierungen im Literaturbetrieb hinterfragen.

Ausgehend von Essays, die in der nächsten Ausgabe zum Thema „Genre“ erscheinen, sprechen vier PS-Redakteurinnen zu den Themen Migrationsliteratur als Genre? | Der Krimi aus feministischer Perspektive | Fanfiction als Alternative zu bestehenden Vermarktungsmechanismen | Pornografie als emanzipatorisches Potenzial? | Postmigrantische Literatur in der Literaturwissenschaft

Mit: Kaska Bryla (Wien/Leipzig), Olivia Golde (Leipzig), Carolin Krahl (Leipzig), Eva Schörkhuber (Wien)

Basierend auf Essays von: Elisabeth Klar, Jessica Beer & Sabine Scholl, Ronya Othmann, Sonja Hartl, Jeannette Oholi & Kyung-Ho Cha & Maha El Hissy & Maryam Aras

Kaska Bryla, zwischen Wien und Warschau aufgewachsen, studierte Volkswirtschaft in Wien und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2018 exil-literaturpreis. Im Residenz Verlag erschien 2020 der Debütroman Roter Affe, im März 2022 folgt ebendort der Roman Die Eistaucher.

Olivia Golde, geb. 1992 in Leipzig, studierte ebenda Kulturwissenschaften und zugleich am Deutschen Literaturinstitut. In ihrem Buch Karstadt waren wir (Trottoir Noir, 2020) hat sie sich die Schließung des Leipziger Karstadt-Kaufhauses im Februar 2019 zum Thema gemacht und in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion zur "Chronik einer angekündigten Leerstelle" ein Stück Lohnarbeitsgeschichte bewahrt.

Carolin Krahl macht Hörspiele, sie macht Text, der weiß vom Sich-selbst-Feind-sein und Zuversicht dennoch. Sie ist freie Autorin, Lektorin und interessiert sich für das emanzipatorische Potenzial von Pathos, Punk und DDR-Literatur.

Eva Schörkhuber lebt und arbeitet als Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin in Wien. Zuletzt erschien ihr Roman Die Gerissene (Edition Atelier, 2021), im Frühjahr 2022 erscheint ein gemeinsam mit Andreas Pavlic herausgegebener Band zu Vagabundieren in/durch/rund um Wien.


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