"Utopie jetzt"


Walter Baco, Foto: Andrea Bergmann

Daniel Romuald Bitouh, Foto: privat

Martin Fritz, Foto: privat

Monika Gentner, Foto: privat

Ilse Kilic & Fritz Widhalm, Foto: Schill

Erika Kronabitter, Foto: Petra Rainer

Di, 09.10.2018, 19.00 Uhr

Lesungen

Mit Rolf Schwendter "gelten Utopien als Wunschbilder eines zukünftigen Zeitalters, subjektiv gestaltete Zukunftsentwürfe, die im Ganzen oder im Detail eine wünschbare zukünftige Gesellschaft skizzieren. Utopie hat immer mit dem Subjekt des Verhaltens wie des Handelns zu tun; sie ist von Kategorien wie Wunsch, Tagtraum, Hoffnung, Bewußtsein, Selbstreflexion nicht ablösbar."

Walter Baco, Daniel Romuald Bitouh, Martin Fritz, Monika Gentner, Ilse Kilic & Fritz Widhalm sowie Erika Kronabitter stellen eigene Arbeiten zum Thema vor.

Konzept/Moderation: Monika Gentner

Walter Baco: Der Essay untersucht kritisch die gegenwärtige gesellschaftliche Situation: unser Arbeitsleben, unsere Werte und insbesondere die Rolle der Medien. Dabei wird die Vision einer gerechteren, harmonischen Welt entwickelt, einer Welt ohne Gewalt, ohne die vielen kleinen und großen Lügen. kulturag.heimat.eu

Daniel Romuald Bitouh: Der Roman Harte Tropen I handelt von Subjekten einer fiktiven Gesellschaft, die tagtäglich Künste des Überlebens an den Tag legen und deren (Über-)Leben meistens von einer Konfrontation mit "einer Macht" oder "Mächten", mit einer strukturellen Gewalt abhängt, die sie symbolisch oder reell wegwischen wollen. www.afrieurotext.at

Martin Fritz: "Die Zeit der Zeit" spannt einen Bogen von der Zeit des Defizits und der Präsenz bis hin zu den Top Ten Möglichkeiten anderer, besserer Welten und stellt Fragen in den Raum wie: Wäre es nicht schön, wenn der Frankfurter Zoo ein Wombatpärchen erwerben könnte? assotsiationsklimbim.twoday.net

Monika Gentner: Mut, Kraft und Ausdauer kluger Gruppen verwirklichen Utopien, gewiss nicht ohne Widerstände. www.gentner.at

Ilse Kilic und Fritz Widhalm: in der popmusik spielen utopien aller art eine große rolle. wir haben
vier nummern zu verschiedenen utopienentwürfen ausgewählt und werden diese - versehen mit literarischen beigaben - präsentieren. www.dfw.at

Erika Kronabitter: Die Implementierung des Liebeshormons als sphärischen Stoff revolutioniert die Weltkonzerne. Die Oxytocin-Einwirkung bewirkt eine Veränderung der Auto-, Flugzeug- und Motorindustrie bis in den innersten Kern, der die Welt zusammenhält. Wir haben das Zeitalter des Glücks erreicht. www.kronabitter.org

(Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung)