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Zerstörte Leben – vergessene Opfer der NS-Medizin I Robert Kraner Valerie & Melitta Breznik Das Umstellformat


Melitta Breznik, Foto: Claudia Leuenberger

Robert Kraner, Foto: Maya Kraner-Kern

Svenja Goltermann, Foto: privat

Mi, 17.04.2013, 19.00 Uhr 

ÖSTERREICHISCHE EXILBIBLIOTHEK
Gespräch mit Lesungen

Literarische Dokumente über die Opfer der nationalsozialistischen Medizin und Psychiatrie, die nicht mehr für sich sprechen können, sind bislang wenige bekannt.
Im Vorjahr hat der Autor Robert Kraner in seinem im Klagenfurter Drava Verlag erschienenen Buchdebüt Valerie das Schicksal seiner in der oberösterreichischen Anstalt Hartheim ermordeten Großtante nachgezeichnet.
Die in Basel lebende österreichische Autorin und Ärztin Melitta Breznik veröffentlichte mit dem Band Das Umstellformat (Luchterhand, 2002) einen Bericht über den Tod ihrer Großmutter, die in einer Anstalt im hessischen Hadamar starb und befasst sich darüber hinaus immer wieder mit diesem Thema.
Welche Möglichkeiten hat Literatur, die Leerstellen zu füllen, mit denen die Historiker aufgrund der Quellenlage arbeiten müssen? Welche Rolle kann und soll Literatur beim Schreiben der Geschichte dieser vergessenen Opfer leisten?

Ein Gespräch mit Lesepassagen über die Kraft der Literatur, denen eine Stimme zu geben, die nicht mehr sprechen können, und so deren Geschichte für die Erinnerung zu retten.
Mit: Melitta Breznik, Robert Kraner, Robert Schindel (wie Robert Schindel selbst kämpft auch der Protagonist seines jüngsten Roman Der Kalte (Suhrkamp, 2013) gegen das Vergessen und Verdrängen der NS-Zeit in Österreich) und Svenja Goltermann (Historikerin Universität Zürich, Forschungsschwerpunkte u. a. Geschichte der Opferwahrnehmung, Gewalterfahrungen, Geschichte des Nationalismus)


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