logo kopfgrafik links adresse mitte kopfgrafik rechts
   

FÖRDERGEBER

Bundeskanzleramt

Wien Kultur

PARTNER/INNEN

Netzwerk Literaturhaeuser

mitSprache

arte Kulturpartner

Incentives

Bindewerk

kopfgrafik mitte

"Wie (nicht) lesen?" – Leseszenen von der Moderne bis in die Gegenwart


 

Sa, 05.05.2018

Konferenz mit Vorträgen, Lesungen & Diskussion

Im zweiten Abschnitt ihrer Vorlesungsreihe Vom Leben der Hamster in Schuhschachteln. (2002) erzählt Marlene Streeruwitz ihre eigene Lesebiografie, indem sie kritisch den Topos des lesenden Mädchens hinterfragt, wie ihn die Gemälde des 19. Jahrhunderts von Corinth bis Renoir prominent im kulturellen Gedächtnis des Abendlandes verankert haben. Die hochästhetisierte Darstellung der jungen Leserin entpuppt sich dabei als eindimensionales Bild und die Lektüre kanonisierter Texte wandelt sich zur dominanten Kulturtechnik.
Vor diesem Hintergrund widmet sich diese Konferenz der Frage, welche alternativen Leseszenen bzw. literarischen Darstellungen des Lesens sich von der Moderne bis in die Gegenwart finden lassen. Wie und wodurch werden die Lektüre und das Lesen wiederum Teil der schriftstellerischen Arbeit? Und welches Erregungspotenzialgeht vom Akt des Lesens aus?
Autor/inn/en und Wissenschaftler/innen, aber auch Verleger/innen, Lektor/inn/en, Kritiker/innen und Buchhändler/innen werden zu Wort kommen bei dem Versuch, die Bedeutung von Szenarien des Lesens sowie die grundlegende Frage "Wie (nicht) lesen?" aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.
Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Konstanze Fliedl, Irina Hron, Jadwiga Kita-Huber, Sanna Schulte

 

Achtung! Alle Konferenzveranstaltungen beginnen pünktlich.

 

9.30–10.30 Uhr – Keynote: Günther Stocker (Wien): Lost in a Book: Eine kurze Literaturgeschichte
des immersiven Lesens

10.45–11.15 Uhr – Anja Gerigk (München): Dekonstruktion des identifikatorischen Lesens. Perrudjas Erregung via Medialität und Alterität

11.15–11.45 Uhr – Martina Schönbächler (Zürich): "... und las in seinem eigenen Roman ..." Zur
Selbstlektüre als literarischer Denkfigur bei Thomas Mann und E.T.A. Hoffmann

11.45–12.15 Uhr – Zornitza Kazalarska (Berlin): Leseszenen im Samizdat: Figuren der (Un)lesbarkeit im Spätsozialismus

12.30–13.00 Uhr – Nicola Kaminski (Bochum): Leseszenen im Spiegel des Modebildes. Imagination und Inszenierung von Lektüre zwischen Buch, Journal und Taschenbuch (Wien, erste Hälfte des 19.Jhds)

13.00 Uhr – Abschlussdiskussion

-----------------------

>> Do,03.05.2018
>> Fr, 04.05.2018

 

 

 

 

 

 


Link zur Druckansicht
Veranstaltungen
„wir haben ganz vergessen einen titel zu wählen!!“

Mi, 22.01.2020, 19.00 Uhr Lesungen von Studierenden des Instituts für Sprachkunst an der...

„Margot in Tollenstein“
O. A. Cikán | A. O. Vitouch | W. Schecke zu Gülitz | A. V. Nevšímal

Fr, 24.01.2020, 19.00 Uhr Doppelbuchpräsentation & Vierfachlesung Der Autor und Übersetzer...

Ausstellung
KEINE | ANGST vor der Angst

27.11.2019 bis 31.03.2020 Anlässlich des diesjährigen Internationalen Literaturfestivals Erich...

"Der erste Satz – Das ganze Buch"

Sechzig erste Sätze Ein Projekt von Margit Schreiner 24.06.2019 bis 28.05.2020 Nach Margret...

Tipp
OUT NOW: flugschrift Nr. 29 von Emily Carroll

Die Graphik-Novellistin und Künstlerin Emily Carroll wurde im Rahmen der Erich-Fried-Tage 2019...