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Verleihung des Reinhard-Priessnitz-Preises 2018 an Antonio Fian


Antonio Fian, Foto: © Nikolaus Korab

Mo, 29.10.2018, 19.00 Uhr

Preisverleihung & Lesung

"Antonio Fian schafft in seiner Prosa, in seinen Dramoletten, Gedichten und Bildern groteske und bizarre Situationen mit erfindungs- wie variantenreichen Sprachformen. Mit großer innovatorischer Lust an Witz und Sprache demontiert er Phänomene der Politik, des Alltags und des Kulturbetriebs kunstvoll und provokant bis zur Kenntlichkeit", so die Jury in ihrer Begründung.

Der mit 4.000 Euro dotierte Reinhard-Priessnitz-Preis wird vom Bundeskanzleramt Kunst / Kultur finanziert und seit 1994 jährlich an Autor/inn/en vergeben, die in deutscher Sprache schreiben. Die Auszeichnung erinnert an einen der bedeutendsten Vertreter der Neuen Poesie, an den Wiener Autor Reinhard Priessnitz (1945–1985).

Die Jury: Gustav Ernst und Robert Schindel
Laudatio:
Karin Fleischanderl
Lesung:
Antonio Fian

Antonio Fian, geb. 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien; schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Dramolette, mit denen er in unregelmäßigen Abständen das österreichische Kultur- und Geistesleben kommentiert. Er wurde u. a. mit dem Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik und dem Humbert-Fink-Literaturpreis ausgezeichnet. Mit seinem Roman Das Polykrates-Syndrom (Droschl) stand er 2014 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen im Droschl Verlag Schwimmunterricht. Dramolette VI (2016) und der Gedichtband Mach es wie die Eieruhr (Droschl, 2018).

 


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