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edition mosaik präsentiert: Zoltán Lesi | Franziska Füchsl | Alke Stachler


Zoltán Lesi, Foto: © Ágnes Haraszti

Franziska Füchsl, Foto: © Julia Uplegger

Alke Stachler, Foto: © edition mosaik

Josef Kirchner, Foto: © Leonhard Pill

Di, 12.03.2019, 19.00 Uhr

Präsentation von mosaik – Literaturplattform, Zeitschrift und Edition | Lesungen & Gespräch

mosaik wurde 2011 in Salzburg als Plattform zur Vermittlung und Vernetzung gegenwärtiger Literaturen gegründet. Was als Do-it-yourself-Projekt einer Handvoll engagierter Studierender begann, hat sich in den letzten Jahren mit einer regen Veranstaltungstätigkeit, der Zeitschrift mosaik und der edition mosaik zu einer der umtriebigsten Literaturplattformen im deutschsprachigen Raum entwickelt.
Im Literaturhaus Wien präsentiert sich die Literaturplattform mit drei Lyrik-Titeln aus der edition mosaik:
Der in Wien lebende ungarische Lyriker
Zoltán Lesi präsentiert seinen ersten in deutscher Sprache verfassten Gedichtband In Frauenkleidung (2019), in dem er dem Leben intersexueller Sportlerinnen zu Beginn der 1930er-Jahre nachgeht. In der Kombination von nüchterner Sprache mit historischen Fotografien und Zeitungsausschnitten entsteht eine Detektivgeschichte der besonderen Art, die den Blick auch auf heutige Geschlechterrollen schärft.
Die in Wien und Kiel lebende Autorin
Franziska Füchsl stellt ihr 2018 erschienenes Langgedicht RÄTSEL IN GROSSER SCHRIFT vor. In ihrem Debütband lotet sie Distanzen aus: Distanzen zwischen den Wörtern, kästchenweise, Wort für Wort, Bild um Bild. Wie jemanden zurückholen, der allem Anschein nach auf ewig verloren ist? Diese Frage schwingt mal laut, mal leise, aber dennoch beständig zwischen den Zeilen. Und die Autorin beantwortet sie auf eine eindrückliche Art und Weise: mit Sprache, und nur mit Sprache.
Alke Stachler
(geb. 1984), die 2016 den Gedichtband dünner ort in der edition mosaik veröffentlichte, liest erstmals aus ihrem im Herbst 2019 erscheinenden Lyrikband geliebtes biest. Stachler umkreist mit ihren Texten nicht klar eingrenzbare "atmosphärische Räume", die auch von ihr selbst genaue Wort-Bemessungen verlangen.

Moderation: Josef Kirchner (Gründer und Mitherausgeber der Zeitschrift mosaik und der edition mosaik) & Barbara Zwiefelhofer (Literaturhaus Wien)

 

Zoltán Lesi (geb. 1982 in Ungarn), veröffentlichte zwei Gedichtbände sowie das Kinderbuch Karton und Matild, übersetzt deutschsprachige Literatur und setzt sich ein für den Literaturaustausch zwischen österreichischen und ungarischen Autoren. Als Abschluss seines Aufenthaltsstipendiums in Stuttgart erscheint in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude 2019 sein erstes deutschsprachiges Buch In Frauenkleidung in der edition mosaik.

Alke Stachler, geb. 1984, studierte in Augsburg Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte. Seit 2009 veröffentlicht sie Lyrik in Zeitschriften und Anthologien. 2014 war sie Preisträgerin der Literaturstiftung Bayern, 2015 Finalistin beim Irseer Pegasus, 2017 erhielt sie den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg. Im Frühjahr 2016 erschien ihr Gedichtband dünner ort in der edition mosaik, 2018 erhielt sie das Arbeits- stipendium des Freistaates Bayern für ihren zweiten Band geliebtes biest, der im Herbst 2019 in der edition mosaik erscheinen wird.

Franziska Füchsl, Maschinenbauerstochter, lebt in Kiel und Wien. Studium der Germanistik, Anglistik, und Sprache und Gestalt. Mitglied im Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen, und im Neuberg College – Verein für Übersetzung der Gesellschaft. 2018 veröffentlichte sie das Langgedicht RÄTSEL IN GROSSER SCHRIFT in der edition mosaik.

Josef Kirchner ist Gründer und Mitherausgeber von mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur sowie der edition mosaik und Mitglied des Kunstkollektivs Bureau du Grand Mot, ehrenamtlicher Kulturveranstalter und freiberuflicher Kulturveranstalter. Ausgestattet mit dem START-Stipendium für Kulturmanagement des Bundeskanzleramtes Österreich koordinierte er 2017 das "Festival für zivile Auftragskunst "7hoch2" in Salzburg. 2016 erschien in der edition mosaik seine Studie Idealismus und Kulturprekariat zu jungen Literaturprojekten im deutschsprachigen Raum.

 


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