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Zeitgenössische Lyrik aus Österreich – Die Reihe Limbus Lyrik


Isabella Feimer, Foto: © Manfredo Weihs

Katharina J. Ferner, Foto: © Mark Daniel Prohaska

Petra Ganglbauer, Foto: privat

Alfred Goubran, Foto: © Gudrun Zacharias

Sophie Reyer, Foto: © Konstantin Reyer

Bernd Schuchter, Foto: © P. Gründhammer

Erwin Uhrmann, Foto: © Julian Tapprich

Fr, 29.03.2019, 19.00 Uhr

Verlagspräsentation | Neuerscheinungen Frühjahr 2019 | Buchpräsentationen mit Lesungen & Gespräch

Die Reihe Limbus Lyrik präsentiert seit 2016 konsequent Werke zeitgenössischer Lyriker/innen und folgt dem Ziel, sukzessive einen Überblick über das lyrische Schaffen in Österreich zu geben.
Im Rahmen dieses Programmabends werden die drei aktuellen Lyrikbände aus dem Frühjahrsprogramm 2019 und zwei Positionen aus den vergangenen Jahren vorgestellt:
Katharina Ferner liest aus ihrem Lyrikdebüt nur einmal fliegenpilz zum frühstück (2019), Petra Ganglbauer aus Gefeuerte Sätze (2019) und Sophie Reyer aus Queen of the Biomacht, ehrlich (2019). Alfred Goubran wird seinen von Boris Manner kuratierten Band Technische Tiere (2018), mit Zeichnungen von Kazaki Maruyama, und Isabella Feimer ihren Band Tiefschwarz zu unsichtbar (2017), mit Fotografien von Manfred Poor, präsentieren.
In einem Gespräch mit
Erwin Uhrmann, Autor und Herausgeber der Reihe Limbus Lyrik, und Bernd Schuchter, dem Gründer und Leiter des seit 2006 bestehenden Limbus Verlags, geht es um die Bedeutung von Lyrik in der Gegenwart und die unterschiedlichen Positionen in der Limbus Lyrik-Reihe.

 

Isabella Feimer, geb. 1976, aufgewachsen in Schwechat/NÖ. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien und arbeitet seit 1999 als freie Theaterregisseurin und Schriftstellerin. 2012 Nominierung bei den 36. Tagen der deutschsprachigen Literatur, 2013 und 2014 Nominierung für den Alpha-Preis, Kulturpreis des Landes Niederösterreich, 2016 Hans Weigel Literaturstipendium, 2017 SKE Stipendium der Literar Mechana und Buchprämie des BKA. Zuletzt erschienen bei Braumüller die Romane Trophäen (2015) und Stella maris (2017) sowie im Limbus Verlag der Gedichtband Tiefschwarz zu unsichtbar (2017) und die Erzählung Monster (2018). Homepage

Katharina Johanna Ferner, geb. 1991, lebt und arbeitet als Autorin, Rezensentin und Moderatorin in Wien und Salzburg; sie ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen sowie der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean. 2015 erschien im Verlag Wortreich ihr Debütroman Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste. Von Juli bis September 2017 war sie Stadtschreiberin in Hausach (D), aktuell arbeitet sie im Büro der Ö. D. A. (Österreichische DialektautorInnen und -archive), von Jänner bis März 2019 ist sie als Lyrikstipendiatin am Stuttgarter Schriftstellerhaus. Katharina J. Ferner auf Facebook

Petra Ganglbauer, geb. 1958 in Graz. Lebt als freiberufliche Autorin, Radiokünstlerin in Wien und im Burgenland. Lyrik, Prosa, Theorie, Hörstücke, Hörspiel, Projektkonzeptionen, Buchredakteurin. Präsidentin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer Schreibpädagoginnen von 2012 bis 2016. Vizepräsidentin des Vereins für interaktive Raumprojekte. Vorstandsmitglied der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur DOKU. Ausgedehnte Projekt-Reisen. Zahlreiche Veröffentlichungen und Preise, zuletzt etwa den Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien (2018). Jüngste Veröffentlichungen: Mit allen Sinnen, ein Graz-Buch (edition keiper, 2018) und Die Unbeugsame. Über Jeannie Ebner (Mandelbaum, 2018). Homepage

Alfred Goubran, geb. 1964 in Graz, der Vater Ägypter, die Mutter stammt aus Kärnten. Seit 2010 hauptberuflich als Autor, Herausgeber, Rezensent und Übersetzer tätig. Zahlreiche Publikationen, zuletzt bei Braumüller die Romane Das letzte Journal (2016) und Herz (2017). 2016 erschien sein erster Gedichtband Gebete & Sitzbilder (Drava). www.goubran.com

Sophie Reyer, geb. 1984 in Wien, wo sie heute auch lebt. Nach Abschlüssen in Komposition/Musiktheater (M. A.), Szenisch Schreiben (Diplom) sowie einem Studium Drehbuch und Filmregie an der Kunsthochschule für Medien in Köln erlangte sie 2017 den Doktor der Philosophie in Wien. Sophie Reyer hat bereits zahlreiche Theaterstücke sowie Romane geschrieben. Sie erhielt u. a. 2010 und 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz und 2013 den Preis "Nah dran!" für das Kindertheaterstück Anna und der Wulian. Reyer gibt Lehrgänge an der Universität für Film-, Medien- und Theaterwissenschaft Wien und der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn. Sie veröffentlichte zuletzt den Roman die Freiheit der Fische (Czernin, 2019), Veza Canetti. Eine Biographie (Königshausen & Neumann, 2019) und Bio.Macht.Bäume (Passagen, 2019). Homepage

Bernd Schuchter, geb. 1977 in Innsbruck, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Innsbruck. Lebt mit seiner Familie in Innsbruck. Rezensent, Autor und Verleger. Seit 2006 Verleger des Limbus Verlag, etliche Veröffentlichungen, zuletzt: Link und Lerke (Laurin, 2013), Föhntage (Braumüller, 2014), der literarische Reiseführer Innsbruck abseits der Pfade (Braumüller, 2015), der historische Essay Jacques Callot und die Erfindung des Individuums (Braumüller, 2016) und Gebrauchsanweisung für Tirol (Piper, 2017), bei Limbus: Jene Dinge (2014). Homepage

Erwin Uhrmann, geb. 1978, lebt und arbeitet in Wien. Von ihm erschienen bisher im Limbus Verlag die Romane Der lange Nachkrieg (2010), Ich bin die Zukunft (2014) und Toko (2019), die Erzählung Glauber Rocha (2011) sowie die Lyrikbände Nocturnes (2012) und Abglanz Rakete Nebel (2016). Er ist Herausgeber der Reihe Limbus Lyrik. Gemeinsam mit Johanna Uhrmann schreibt er Sachbücher. Homepage


 


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