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Maja Haderlap übersetzt von … Tess Lewis und José Aníbal Campos
Manfred Müller im Gespräch mit der Autorin und den ÜbersetzerInnen


Maja Haderlap, Foto: © Max Amann

Tess Lewis, Foto: © Sarah Schatz

José Aníbal Campos, Foto: © Aušra Kaziliunaite

Mo, 03.06.2019, 19.00 Uhr

Lesung & Gespräch

Die historische und landschaftliche Verwobenheit von Maja Haderlaps Roman Engel des Vergessens und die wechselnden Tonalitäten einer Ich-Erzählerin, die über Erlebtes und Gehörtes berichtet, beginnend als Achtjährige und endend als junge Erwachsene, in eine andere Sprache zu übertragen, stellt ihre Übersetzer/innen vor zahlreiche Herausforderungen.

Tess Lewis, Übersetzerin ins Englische, und José Aníbal Campos, Übersetzer ins Spanische, berichten im Gespräch mit Maja Haderlap über die Klippen, die es während der Arbeit zu umschiffen galt.

Moderation: Manfred Müller (Germanist und Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Literatur/ÖGL)

Maja Haderlap, geboren in Bad Eisenkappel / Železna Kapla, Kärnten. Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Ab 1992 15 Jahre lang leitende Dramaturgin am Stadttheater Klagenfurt, Universitätslektorin, langjährige Mitherausgeberin und Redakteurin der kärntner-slowenischen Literaturzeitschrift mladje. Lyrikerin und Romanautorin, schreibt in slowenischer und deutscher Sprache. 2011 gewinnt Maja Haderlap mit einem Ausschnitt aus ihrem ersten Roman Engel des Vergessens den Ingeborg Bachmann-Preis. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland.

Tess Lewis, übersetzt aus dem Deutschen und Französischen ins Englische, u.a. Werke von Peter Handke, Doron Rabinovici, Alois Hotschnig, Julya Rabinowich und Karl-Markus Gauß. 2017 wurde sie für ihre Übersetzung von Maja Haderlaps Engel des Vergessens mit dem PEN Translation Prize ausgezeichnet.

José Aníbal Campos, Studium der Germanistik an der Fakultät für Fremdsprachen der Universität in Havanna, von 1996 bis 1999 freier Dozent für Übersetzung. 1998 Gastdozent an der Universidad Nacional de Bogotá, Kolumbien (Seminar zum Thema "Übersetzung und Interkulturalität" in Zusammenarbeit mit Dagmar Ploetz). Seit 1999 freiberuflicher Übersetzer. Lebt in Spanien und Österreich.

Manfred Müller, Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Germanist, Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien, Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft. Zuletzt erschienen u.a.: Alte Meister, Schufte, Außenseiter. Reflexionen über österreichische Literatur nach 1945 (Hrsg., 2005); mitSprache unterwegs. Literarische Reportagen (Mithrsg., 2010).

(Veranstaltet von IG Übersetzerinnen Übersetzer und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur)


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