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Update zur sozialen Lage der KünstlerInnen


10 Jahre später und fast alles beim Alten
– Studie zur sozialen Lage der Kunst- und Kulturschaffenden 2018

Im Frühjahr haben wir an dieser Stelle zur Teilnahme an der Umfrage zur sozialen Lage der Kunstschaffenden aufgerufen, und nun liegen die Ergebnisse vor. Sie sind wenig erfreulich und bestätigen, was alle vermutet haben: Es hat sich wenig verändert in den zehn Jahren, die seit der ersten Studie vergangen sind.
Kunst- und Kulturschaffende – diesmal waren auch die KulturvermittlerInnen umfasst – arbeiten häufig spartenübergreifend und haben ihren Schwerpunkt oft in anderen Berufen als den künstlerischen. Bei Einkünften aus der künstlerischen Tätigkeit von weniger als 5000 Euro pro Jahr (im Erhebungsjahr 2017 ebenso wie bereits 2007) für einen Großteil der Kunstschaffenden verwundert es nicht, dass viele ihren Lebensunterhalt mit anderen Tätigkeiten erwirtschaften müssen.
Häufig sorgen kunstnahe oder auch kunstferne Tätigkeiten für ein vergleichsweise stabiles Einkommen und die soziale Absicherung, die die künstlerische Tätigkeit nicht zu bieten hat. In dieser Kombination verschiedener Tätigkeiten liegt aber eine besondere Herausforderung, da sich äußerst komplizierte Konstellationen aus dem Wechsel oder dem Nebeneinander von fixen Anstellungen und freiberuflichen Tätigkeiten ergeben können. Noch unübersichtlicher kann es werden, wenn Arbeitslosigkeit entsteht und unklar ist, ob bzw. wie ein Bezug von Arbeitslosengeld mit Einnahmen aus einer freiberuflichen Tätigkeit vereinbar ist.
Probleme im Zusammenhang mit der sozialen Absicherung, vor allem auch für das Alter, werden von den Befragten daher als zentrale Belastungsfaktoren erlebt. Abhilfe bietet hier der KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds und in Notfällen dessen Unterstützungsfonds. Die Interessenverbände sind um Verbesserungen auf allen Linien bemüht.


Weiterführende Informationen:

Ein Beitrag von Brigitte Rapp
IG Übersetzerinnen Übersetzer



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