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Wir danken Astrid Wallner für 30 Jahre Mitarbeit im Literaturhaus!


Astrid Wallner mit Anton Unterkirchner bei der Eröffnung der Ausstellung "Zeitmesser - 100 Jahre Brenner" im Literaturhaus Wien (Foto: Marko Lipus)

Stücke aus den Spezialsammlungen: Franz Blaas: Illustrierte Manuskriptseiten aus einem Heft zu Kapitel VII: "Vienne ne va plus"

Handschrift von Wolfgang Bauer

Peter Handke: Plakat von der Aufführung auf der Studiobühne „Marstall“ am Bayerischen Staatsschauspiel in München ab 7. Oktober 1989 unter der Regie von Pierre Walter Politz

Alois Vogel: Einladungskarte zu einer Lesung von Hans Lebert bei Alois Vogel in der Afrikanergasse (Einzelstück)

Im November 2019 geht unsere Kollegin Astrid Wallner nach knapp dreißig Jahren als Mitarbeiterin der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur in Pension. Thomas Ballhausen folgt ihr als Leiter der Spezialsammlungen im Literaturhaus nach.

Die Germanistin Dr. Astrid Wallner war von 1991 bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, anfangs am alten Standort in der Wiener Gumpendorferstraße, dann im Literaturhaus in der Seidengasse.
Ihre Arbeitsschwerpunkte waren zunächst die Zeitungsausschnitt- und die Tonsammlung. Von 1992 bis 2015 war sie gemeinsam mit Sabine Schuster, Evelyne Polt-Heinzl, Ulrike Diethardt und Christine Schmidjell Redakteurin des jährlich erschienenen "Pressespiegels zur österreichischen Literatur". Sie baute die CD-Hörbuchsammlung auf, betreute mehrere Rubriken der Literaturhaus-Webseite und arbeitete an der Entwicklung des digitalen Schlagwortsystems für die Sammlungen der Dokumentationsstelle mit. Von 1999 bis 2011 war Astrid Wallner gemeinsam mit El Awadalla und Karin Fleisch Betriebsrätin der Dokumentationsstelle.

Seit dem Jahr 2000 leitete sie zusätzlich die Handschriftensammlung und das Bildarchiv. Mit dem EDV-Spezialisten Ulrich Freisleben entwickelte sie die Parameter für die dazugehörigen Datenbanken. Sie katalogisierte die hauseigenen Veranstaltungsmitschnitte und begleitete die Anfangsphase der Digitalisierung unserer Tonbandsammlung mit den Autoreninterviews, die Viktor Suchy, der Gründer der Doku, in den 1960er und 1970er Jahren geführt hatte und die nun großteils in der Literaturhaus-Bibliothek angehört werden können. 2015 wurde anlässlich des 50jährigen Bestehens der Dokumentationsstelle Viktor Suchys umfangreicher Nachlass unter ihrer Leitung aufgearbeitet.

Die Handschriftensammlung ist in Astrid Wallners Zeit deutlich gewachsen. Unter den jüngsten Neuzugängen finden sich etwa der Nachlass von Robert Löffler alias "Telemax", ein Briefwechsel von Gertraud Klemm mit Brigitte Schwaiger, handgezeichnete Einladungskärtchen von Alois Vogel, Materialien zu Franz Blaas' Roman "Omas kleine Erde" sowie der Vorlass der Übersetzerin Utta Roy-Seifert.
Gemeinsam mit Evelyne Polt-Heinzl entwickelte sie Systematiken für weitere Spezialsammlungen und für die Eigendokumentation der Dokumentationsstelle.

Zahlreiche Forschungs-, Editions- und Übersetzungsprojekte hat Astrid Wallner mit Sammlungs-Materialien und Fachwissen unterstützt. Sie hat bei Ausstellungen mitgewirkt (u.a. "'Weekend at the Waldorf'" – Menschen im Hotel", 2010), Gastausstellungen im Literaturhaus mit Materialien versorgt (z.B. die Schau des Innsbrucker Brenner-Archivs "Zeitmesser - 100 Jahre Brenner" mit Originalen aus dem Nachlass von Martina Wied, 2012) und Ausstellern und Verlagen Fotos und Exponate aus unseren Beständen vermittelt. Zuletzt arbeitete sie an der von Evelyne Polt-Heinzl kuratierten Ausstellung "Ein verborgenes Netzwerk - Zu Gast bei Alois Vogel von 1953 bis 1966" mit, die 2019 im Literaturhaus präsentiert wurde und nun noch kurze Zeit (bis 14.11.) in der Landesbibliothek St. Pölten zu sehen ist.




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