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Google Books mit Verfallsdatum

Zurückweisung von Googles Buchprojekt durch den New Yorker Richter Denny Chin

 

Den Plänen Googles, sich per digitaler „Weltbibliothek“ zum automatischen Rechtsnachfolger aller vergriffenen und verwaisten Werke zu machen, ist am 22. März 2011 durch den New Yorker Einzelrichter Denny Chin endgültig eine Absage erteilt worden.
Der mit der amerikanischen Verlegervereinigung und der US-Authors Guild angestrebte Vergleich wurde vom Gericht nicht akzeptiert. Die Vereinbarung hätte Google einen beträchtlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern verschafft, heißt es im Urteil.

Google hat bereits über 15 Millionen Bücher eingescannt, ohne vorher die Zustimmung von Verlagen und Autoren einzuholen. Zur Verwertung frei sind aber nur diejenigen, deren Schutzfrist bereits abgelaufen ist - und die von Bibliotheken dem Unternehmen zur weiteren wirtschaftlichen Verwertung zur Verfügung gestellt worden sind.

Google ist wie alle an die Spielregeln des europäischen Urheberrechts und des US-Copyrights gebunden. Die einzige noch offene Vergleichsmöglichkeit ist die des „Opt in“, also der Rechteeinholung vor der Nutzung eines Werks.
Das bedeutet, Google müßte wie alle anderen Rechtenutzer den entsprechenden Aufwand und die Kosten zur Besorgung der Rechte auf sich nehmen, also betriebliche Strukturen aufbauen, die denen von Verlagen, Bibliotheken, Verwertungsgesellschaften u.a. gleichen.

In Summe ist es Google weder gelungen, das Urheberrecht auszuschalten noch das Honorarsystem aus Tantiemen (prozentuelle Erfolgsbeteiligung am Verkauf) und Lizenzverträgen (pauschale Abgeltung von Zusatznutzungen) durch prozentuelle Beteiligungen an Werbeeinnahmen auf seinen Präsenzseiten zu ersetzen.

Kommentar von Gerhard Ruiss

futurezone.at


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