Erwin Chargaff: Kurzbiografie

Werke

Geboren am 11. August 1905 in Czernowitz / Bukowina.
1923-28 Studium der Chemie an der Technischen Hochschule Wien.
1928-30 Stipendiat der Yale-University.
Ab 1930 Assistent für Chemie an der Universität Berlin.
1933 Emigration nach Frankreich (Tätigkeit am Institut Pasteur) und
1935 nach New York.

Professor für Biochemie an der Columbia University.
1979-75 Leiter des Biochemischen Instituts der Columbia University.
Chargaffs Arbeiten zählen zu den Meilensteinen der Aufdeckung des Erbguts, er wendet sich aber später teilweise gegen seine eigene Zunft und warnt vor der "Unwiderruflichkeit" der Gentechnik.

Zahlreiche wissenschaftliche und literarische Buchpublikationen, einer breiten Öffentlichkeit ist Chargaff durch seine zivilisationskritischen Essays bekannt.

Ehrendoktorate der Universität Basel und der Columbia University sowie zahlreiche internationale Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Tätigkeit. In Österreich erhielt er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst sowie den Würdigungspreis der Stadt Wien für Publizistik.

Gestorben am 20. Juni 2002 in New York City.