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Carl Djerassi: Kurzbiografie

Foto: Karen Ostertag

Werke

Geboren am 29. Oktober 1923 in Wien.
Gestorben am 30. Jänner 2015 in San Francisco.
1938 Emigration in die USA.

Bulgarisch-österreichisch-amerikanischer Chemiker und Schriftsteller. Djerassi wurde für die Entwicklung der ersten Antibabypille bekannt. Er nannte sich in seiner Autobiografie die „Mutter der Pille“, da er sich selbst nur als chemischen Erfinder der Pille sah.

Romancier, Bühnenautor und emeritierter Professor für Chemie an der Stanford University. Mitte der 1980er Jahre begann Djerassi, Lyrik und Kurzgeschichten zu veröffentlichen und kreierte die Romangattung „Science-in-fiction“, in der er die vier Bücher Cantors Dilemma, Das Bourbaki Gambit, Menachems Same und NO veröffentlicht hat.

Inhaber von fünfzehn Ehrendoktoraten.
Gründer der Djerassi-Stiftung zur Förderung von Künstlern,
Mitglied der "National Investors Hall of Fame", der "U. S. National Academy of Arts and Science", Ehrenmitglied der brischen "Royal Society of Chemistry".
Zuletzt verheiratet mit der Literaturwissenschaftlerin Diane Middlebrook.
2012 als erster Preisträger mit dem Preis "Maecenatentum" ausgezeichnet, der das Engagement von Privatpersonen, Stiftungen und Vereinen würdigt. 

Djerassi besaß eine umfangreiche Sammlung von Werken Paul Klees, die in einer Dauerausstellung im San Francisco Museum of Modern Art zu sehen sind und nach seinem Tod zur Hälfte in das Eigentum dieses Museums überging. Die andere Hälfte erhielt die Albertina in Wien.

Carl Djerassi starb am 30. Jänner 2015 in seinem Zuhause in San Francisco im Alter von 91 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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