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Wolf Haas: Kurzbiografie

© Klaus Fritsch

Werke

Geboren 1960 in Maria Alm/Salzburg,
beide Elternteile arbeiteten als Kellner, ab 1970 Internatsschüler im katholischen Privatgymnasium Borromäum in Salzburg.
Studium der Psychologie, dann der Germanistik und Linguistik.;
Promotion mit einer Arbeit über die sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Konkreten Poesie; danach Lektorat in Swansea, Wales; anschließend erfolgreicher Werbe- und Radiotexter; Schöpfer der Radiospots Lichtfahrer sind sichtbarer sowie Ö1 gehört gehört, es folgte die „Ö3-Wecker“-Kasperliade Peda & Peda. Danach kündigte Haas bei der Werbeagentur Demner & Merlicek und wurde freier Schriftsteller.
Wolf Haas lebt heute in Wien.

Bekannt wurde der Autor durch seine Kriminalromane um Privatdetektiv Brenner. Diese wurden in mehrere Sprachen übersetzt, die Bände Komm, süßer Tod, Silentium, Der Knochenmann und Das ewige Leben auch fürs Kino verfilmt. Wolf Haas schrieb an den Drehbüchern mit und spielte selbst kleine Nebenrollen. Nach sechs "Brenner"-Romanen publizierte Haas die Liebesgeschichte Das Wetter vor 15 Jahren, 2009 kehrt er mit Der Brenner und der liebe Gott in das Krimigenre zurück, 2012 folgt der Roman Verteidigung der Missionarsstellung, 2014 der Krimi Brennerova.

Hörspielfassungen der Brenner-Krimis entstanden in Bearbeitung und Regie von Götz Fritsch im ORF: 1999 bzw. 2000 Auferstehung der Toten und Der Knochenmann. Sie wurden von den Hörern des ORF zum Hörspiel des Jahres gewählt. 2002 wurde Komm, süßer Tod als Hörspiel in zwei Folgen produziert. Im Jahre 2005 folgte Silentium!. 2006 wurde Das ewige Leben Hörspiel des Jahres.

Am Schauspielhaus Graz waren bisher drei Theateradaptionen zu sehen: Im Oktober 2007 Das Wetter vor 15 Jahren (Regie: Sandra Schüddekopf), im Oktober 2009 Das ewige Leben in einer Dramatisierung von Pia Hierzegger (Regie: Christine Eder) und im Dezember 2014 Verteidigung der Missionarsstellung (Regie: Susanne Lietzow).

Preise, Auszeichnungen:

  • 1997 Deutscher Krimipreis für Auferstehung der Toten
  • 1999 ORF-Hörspiel des Jahre: Auferstehung der Toten
  • 2000 ORF-Hörspiel des Jahre: Der Knochenmann
  • 1999 Deutscher Krimipreis für Komm, süßer Tod
  • 2000 Deutscher Krimipreis für Silentium
  • 2000 Burgdorfer Krimipreis (Schweiz)
  • 2004 Literaturpreis der Stadt Wien
  • 2006 Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig
  • 2006 ORF-Hörspiel des Jahres: Das ewige Leben
  • 2012 Bremer Literaturpreis für Verteidigung der Missionarsstellung
  • 2015 Deutscher Hörbuchpreis für Brennerova
  • 2015 Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor
  • 2016 Jonathan-Swift-Literaturpreis für Satire und Humor
  • 2017 Österreichische Kunstpreis für Literatur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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