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H. C. Artmann: Kurzbiografie

(c) Dokumentationsstelle für neuere österr. Literatur

Werke

Geboren am 12. Juni 1921 als Hans Carl Artmann in Wien. Gestorben am 4. Dezember 2000 ebenda.

Sohn eines Schuhmachers, nach einem Hauptschulabschluß als Büropraktikant tätig, bereits frühzeitg Beschäftigung mit Sprachen. 1940 Wehrdienst, Kriegsverletzung und Gefangenschaft, während der er zu schreiben beginnt. 1947 erste Veröffentlichungen im Hörfunk und in der Zeitschrift "Neue Wege".
1951 im Kreis des "Art Club". Ab 1952 Zusammenarbeit mit Gerhard Rühm und Konrad Bayer, Mitbegründung der "Wiener Gruppe". 1958 erscheint der bekannteste Gedichtband "med ana schwoazzn dintn". Artmann unternimmt ausgedehnte Reisen durch ganz Europa, lebt von 1961-65 in Schweden, dann bis 1969 in Berlin, ab 1972 in Salzburg. Ab 1972 verheiratet mit der Schriftstellerin Rosa Pock.

Umfangreiches literarisches Werk vom Drama über Gedichte bis zu barocken Schwänken, Beschäftigung mit mittelalterlichen Balladen und spanischer Literatur. Übersetzungen aus dem Dänischen, Englischen, Französischen, Niederländischen, Schwedischen und Spanischen. Engagierter Förderer und Mentor junger Schriftsteller, Lehrtätigkeit im Rahmen der "Schule für Dichtung in Wien". 1973 Gründungsmitglied des "Anti P.E.N." und später Präsident der Grazer Autorenversammlung, aus der er 1978 austritt. Ehrendoktor der Universität Salzburg, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, des Österreichischen Kunstsenats und der IG Autoren.


Preise, Auszeichnungen (Auswahl):

  • 1974 Großer Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur
  • 1977 Würdigungspreis der Stadt Wien für Literatur
  • 1978 Preis der Literatur-Initiative der Girozentrale Wien
  • 1981 Ehrenring der Stadt Salzburg
  • 1981 Rauriser Bürgerpreis für Literatur
  • 1981 und 1991 Literaturpreis des Kulturfonds der Landeshauptstadt Salzburg
  • 1983 Literaturpreis der Salzburger Wirtschaft
  • 1984 Goldenes Ehrenzeichen des Landes Salzburg, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
  • 1986 Manuskripte-Preis für das Forum Stadtpark des Landes Steiermark
  • 1986 Übersetzerprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
  • 1986 Literaturpreis der Stadt Mainz
  • 1987 Kunstpreis bildender Künstler aus Österreich und der BRD für einen hochgeschätzten und bewunderten Kollegen
  • 1989 Literaturpreis des Kulturfonds der Landeshauptstadt Salzburg
  • 1989 Franz-Nabl-Literaturpreis der Landeshauptstadt Graz
  • 1991 Ehrenbecher des Landes Salzburg
  • 1991 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
  • 1994 Friedestrom-Preis für Dialektdichtung des Kreises Neuss
  • 1996 Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten
  • 1996 Ehrenring der Stadt Wien
  • 1996 Buchprämie des BMWVK
  • 1997 Georg-Büchner-Preis für Literatur der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
  • 1997 Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln
  • 1999 Literaturpreis des Landes Steiermark

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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