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Alfred Kolleritsch

Alfred Kolleritsch © Literaturverlag Droschl

Alfred Kolleritsch, der Mitbegründer des Grazer Forum Stadtpark und Herausgeber der renommierten Literaturzeitschrift "manuskripte", ist am 29. Mai 2020 im Alter von 89 Jahren gestorben.

Alfred Kolleritsch, geboren 1931 in Brunnsee, Steiermark, studierte Germanistik, Philosophie sowie Geschichte in Graz und dissertierte über Martin Heidegger. Lehrer am Gymnasium und kurzzeitig Universitätsdozent in Graz. Kolleritsch war Mitbegründer und später Vorsitzender der Künstlervereinigung Forum Stadtpark. Seit 1960 war er Herausgeber der renommierten Literaturzeitschrift »manuskripte« und in dieser Funktion nach wie vor wichtiger Förderer und Entdecker von Literatur bzw. (jungen) Literaten. Er selbst verfasste drei Romane (Die Pfirsichtöter, 1972, Die grüne Seite, 1974, Allemann, 1989), Erzählungen und mehrere Bände Lyrik (zuletzt Befreiung des Empfindens, 2004, Tröstliche Parallelen, 2006, Es gibt den ungeheuren Anderen, 2013). Zu seinem 80. Geburtstag gaben die Autoren Andrea Stift und Andreas Unterweger die Hommage Das schönste Fremde ist bei dir heraus. 2016 erschien eine bearbeitete Neuausgabe des Allemann.
Für seine Werke erhielt Kolleritsch eine Vielzahl an Preisen, u. a. Petrarca-Preis (1978), Georg-Trakl-Preis (1987), Peter-Rosegger-Preis (1998), Horst-Bienek-Preis (2005), Franz-Nabl-Preis (2009) und Ehrenring des Landes Steiermark (2013).

Zeitschrift »manuskripte«:
http://www.manuskripte.at/wordpress/


Bücher:

  • Die Pfirsichtöter. Ein seismographischer Roman. Salzburg, Wien: Residenz, 1972.
  • Die grüne Seite. Roman. Salzburg: Residenz, 1974.
  • Einübung in das Vermeidbare. Gedichte. Salzburg: Residenz, 1978.
  • Im Vorfeld der Augen. Gedichte. Salzburg: Residenz, 1982.
  • Absturz ins Glück. Gedichte. Salzburg: Residenz, 1983.
  • Gespräche im Heilbad. Verstreutes, Gesammeltes. Salzburg, Wien: Residenz, 1985.
  • Augenlust. Gedichte. Salzburg, Wien: Residenz, 1986.
  • Gedichte. Ausw., Vorw.: Peter Handke. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1988. (suhrkamp taschenbuch 1590).
  • Allemann. Roman. Salzburg, Wien: Residenz, 1989.
  • Gegenwege. Gedichte. Salzburg, Wien: Residenz, 1991.
  • Zwei Wege, mehr nicht. Gedichte. Salzburg, Wien: Residenz, 1993.
  • Der letzte Österreicher. Salzburg, Wien: Residenz, 1995.
  • Die geretteten Köche. Salzburg, Wien: Residenz, 1997.
  • In den Tälern der Welt. Gedichte. Salzburg, Wien: Residenz, 1999.
  • Die Verschwörung der Wörter. 70 ausgewählte Gedichte. Salzburg, Wien, Frankfurt: Residenz, 2001.
  • Die Summe der Tage. Gedichte. Salzburg: Jung und Jung, 2001.
  • Die grüne Seite. Roman. Nachw.: Juliane Vogel. Graz, Wien: Droschl, 2001.
  • Marginalien und Widersprüche. Texte zu Literatur, Kultur und Politik. Hrsg., Komm., Nachw.: Kurt Bartsch. Graz, Wien: Droschl, 2001.
  • Befreiung des Empfindens. Gedichte. Graz, Wien: Droschl, 2004.
  • Tröstliche Parallelen. Gedichte. Graz, Wien: Droschl, 2006.
  • Balla Szófia. Gedichte zweisprachig. Wien, Budapest: Kortina, 2007.
  • Es gibt den ungeheuren Anderen. Gedichte. Graz, Wien: Droschl, 2013.

 

 

 

 

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