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Jakov Lind: Kurzbiografie

Werke

Geboren am 10. Februar 1927 als Heinz Landwirth in Wien.
Gestorben am 16. Februar 2007 in London.

Sohn ostjüdischer Eltern.
Kommt 1938 über das jüdische Flüchtlingskommitee zu Pflegeeltern nach Holland, die Eltern emigrieren nach Palästina.
Lebt ab 1943 unter einem holländischen Decknamen zunächst als Matrose, später als Kurier einer Dienststelle des Reichsluftfahrtministeriums in Deutschland.

Emigriert 1945 nach Palästina, ist dort als Gelegenheitsarbeiter und Schauspieler tätig, beginnt mit dem Schreiben von Kurzgeschichten.
Die Erzählung "Das Tagebuch des Hanan Edgar Malinek" erscheint in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Aschmoret".

Anfang der 50er Jahre Rückkehr über Amsterdam nach Wien.
Studium am Max-Reinhardt-Seminar.

1954 Übersiedlung nach London.
Debütiert in den sechziger Jahren als Autor im Umkreis der Gruppe 47. Schreibt zunächst in deutscher, ab Ende der 60er Jahre ausschließlich in englischer Sprache.

Zwischen 1965 und 1975 Gastprofessor für Creative Writing an verschiedenen amerikanischen Universitäten.
Ab Anfang der 70er Jahre intensive Beschäftigung mit Aquarellmalerei, Ausstellungen in Europa und in den USA.

Lebte in London / Großbritannien, New York / USA und
auf Mallorca / Spanien.

 

Preise, Auszeichnungen;

  • 1983 Preis der Literatur-Initiative der Girozentrale Wien
  • 1997 Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien
  • 2007 Theodor-Kramer-Preis

 

Lesen Sie hier einen Nachruf auf Jakov Lind von Anthony Rudolf (Poet, Literaturkritiker, Biograph, Herausgeber und Übersetzer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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