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Doron Rabinovici: Kurzbiografie

Foto: Reinhard Werner

Geboren 1961 in Tel Aviv / Israel.
Lebt seit 1964 in Wien.
Schriftsteller, Essayist und Historiker.
Ab 1979 Studium der Medizin, Psychologie, Ethnologie und Geschichte an der Universität Wien.
Promotion im Jahre 2000 mit der historischen Arbeit „Instanzen der Ohnmacht. Die Wiener jüdische Gemeindeleitung 1938 bis 1945 und ihre Reaktion auf die nationalsozialistische Verfolgung und Vernichtung“. Im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp wurde die Dissertation unter dem Titel „Instanzen der Ohnmacht: Wien 1938-1945. Der Weg zum Judenrat“ publiziert.
Mitbegründer des Republikanischen Clubs - Neues Österreich (1986) und der Demokratischen Offensive (1999).


Preise, Auszeichnungen, Stipendien:

  • 1994 3sat-Stipendium im Ingeborg-Bachmann-Bewerb
  • 1997 Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik
  • 1998 Hermann-Lenz-Stipendium
  • 1999 Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis
  • 2000 Mörike-Förderpreis der Stadt Fellbach
  • 2000 Heimito-von-Doderer-Förderpreis
  • 2000 Preis der Stadt Wien für Publizistik
  • 2002 Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg
  • 2002 Jean-Améry-Preis
  • 2004 Autor des Jahres der Zeitschrift Buchkultur, von den Lesern der Zeitschrift gewählt
  • 2007 Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis
  • 2010 Anton Wildgans-Preis der österreichischen Industrie
  • 2015 Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln
  • 2018 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz


Bücher:

  • Papirnik. Stories. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1994.
  • Suche nach M. Roman in zwölf Episoden. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1997.
  • Instanzen der Ohnmacht. Wien 1938-1945. Der Weg zum Judenrat. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag bei Suhrkamp, 2000.
  • Republik der Courage. Wider die Verhaiderung. Essays. Hrsg. von Doron Rabinovici und Robert Misik. Berlin: Aufbau, 2000.
  • Österreich. Berichte aus Quarantanien. Essays. Hrsg. von Doron Rabinovici und Isolde Charim. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.
  • Credo und Credit. Einmischungen. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001.
  • Ohnehin. Roman. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004.
  • das jooloomooloo [tschulumulu]. Ill.: Christina Gschwantner. Wien: Edition jooloomooloo, 2008.
  • Der ewige Widerstand. Über einen strittigen Begriff. Wien, Graz, Klagenfurt: Styria, 2008.
  • Das Jooloomooloo. Kinderbuch. Illustrationen von Christina Gschwantner. Wien: 2008.
  • Andernorts. Roman. Berlin: Suhrkamp 2010.
  • Rabinovici, Doron / Sznaider, Natan: Herz reloaded. Kein Märchen. Berlin: Jüdischer Verlag, 2016.
  • Die Außerirdischen. Roman. Berlin: Suhrkamp, 2017.
  • Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte. (Hg. mit Christian Heilbron  und Natan Sznaider), Berlin: Suhrkamp, 2019.
  • I wie Rabinovici. Zu Sprachen finden. Stephan-Zweig-Poetikvorlesung. Wien: Sonderzahl Verlag 2019.

Webseite:
http://www.rabinovici.at/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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