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Werner Schwab - Kurzbiografie

Foto: Literaturverlag Droschl

Werke

Geboren am 4. Februar 1958 in Graz;
gestorben am 1. Jänner 1994 ebd.

Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Bruno Gironcoli, danach
Arbeit an Prosatexten und verschiedenste Arbeiten zum Gelderwerb, unter anderem als Holzfäller.

1989 ist Schwab an der Gründung der Künstlervereinigung Intro Graz Spektion beteiligt und inszeniert sein „Kadaverstück“ Das Lebendige ist das Leblose und die Musik mit einem Stierschädel als Requisit.
1990 mehrere Lesungen in Graz, im Februar werden Die Präsidentinnen in Wien uraufgeführt, im Juni erscheint der erste Teil von Abfall, Bergland, Cäsar. Eine Menschensammlung in der zeitschrift manuskripte, und im Dezember wird Schwab für den Literaturförderpreis der Stadt Graz nominiert.
1991 wird Schwab vom Leiter des Wiener Schauspielhauses, Hans Gratzer, entdeckt. Dieser inszeniert das Stück Übergewicht, unwichtig: Unform und erregt damit auch in Deutschland Aufmerksamkeit.
Schwab wird von der Fachzeitschrift Theater heute erst zum Nachwuchsdramatiker des Jahres und ein Jahr später zum Dramatiker des Jahres gewählt.
In weiterer Folge werden Mesaillance aber wir ficken uns prächtig in Graz und Der Himmel mein Lieb meine sterbende Beute in Stuttgart uraufgeführt, Schwab wird innerhalb kürzester Zeit zu einem der meistgespielten Dramatiker deutscher Sprache. Nachdem er zwei Jahre in Wien gelebt hat, kehrt er 1993 nach Graz zurück und führt beim steirischen herbst das Stück Pornogeographie. Sieben Gerüchte auf.

Am 1. Jänner 1994 wird Werner Schwab tot in seiner Wohnung in Graz gefunden, gestorben an einer durch Alkoholvergiftung hervorgerufenen Atemlähmung.

Preise, Auszeichnungen

  • 1990 Dramatikerstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
  • 1991 Literaturstipendium des Landes Steiermark
  • 1992 Dramatikerpreis der Stadt Mühlheim an der Ruhr
  • 1992 Ehrengabe des Friedrich-von-Schiller-Gedächtnispreises für Literatur des Landes Baden-Württemberg
  • 1992 Dramatiker des Jahres der Zeitschrift "Theater heute"


Der Nachlass von Werner Schwab wird 2009 vom Land Steiermark gekauft und dem Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung der Universität Graz zur Aufarbeitung übergeben. Im Grazer Literaturverlag Droschl erscheint eine Werner Schwab-Werkausgabe.

2014 Ausstellung im Literaturhaus:
Wo kommt diese Sprache her? - Annäherungen an das Werk von Werner Schwab.
Eine Ausstellung des Literaturhauses Wien in Zusammenarbeit mit Ingeborg Orthofer, Herausgeberin der Werner-Schwab-Werkausgabe und Nachlassverwalterin von Werner Schwab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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