Heinz Lunzer

Geb. 1948 in Wien. Literaturhistoriker. Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 1969/1970 Studium und Lehrtätigkeit an der phil. Fakultät der Gonzaga University in Spokane/Washington, 1979 Promotion. Von 1979 bis 2008 Leiter der Forschungs- und Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur (seit 1991 im Literaturhaus) in Wien. Von 2008 bis 2017 Präsident der Erich Fried Gesellschaft. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zur österreichischen Literatur und Exilliteratur. Mitglied der Internationalen Joseph Roth Gesellschaft. Lebt in Wien.

Publikationen (Auswahl):

Viktor Suchy: Studien zur österreichischen Literatur. Hg. von Heinz Lunzer. Wien, 1992. (=Zirkular Sondernummer 32)
Erich Fried und Österreich. Bausteine zu einer Beziehung. Ausstellungskatalog von Volker Kaukoreit und Heinz Lunzer. Wien, 1992. (=Zirkular Sondernummer 33)
Joseph Roth. Leben und Werk in Bildern. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1994. (Mhg.)
Abroad in Austria. Travellers' Impressions from Five Centuries. Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos. An Exhibition of the Austrian Federal Ministry of Foreign Affairs. Wien: BMAA, 1997.
"Was wir umbringen". 'Die Fackel' von Karl Kraus. Hg. von Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos, Marcus G. Patka. Wien: Mandelbaum, 1999.
Katalog zur Ausstellung "Hermann Broch. Dokumente. Eine Ausstellung der Dokumentationsstelle für neuere österreichsiche Literatur im Literaturhaus in Wien zum 50. Todestag des Autors". Wien, 2001.
"Horváth. Einem Schriftsteller auf der Spur". Salzburg, Wien, Frankfurt a. M.: Residenz, 2001. (Mhg.)
"Peter Altenberg. Extracte des Lebens. Einem Schriftsteller auf der Spur". Salzburg, Wien, Frankfurt a. M.: Residenz, 2003. (Mhg.)
Über die Schwierigkeiten des Umgangs mit der Exilliteratur in den siebziger Jahren. in: Die Rezeption des Exils. Hg.: Evelyn Adunka, Peter Roessler. Wien: Mandelbaum, 2003.
Peter Altenberg und Herman Bahr. in: Hermann Bahr - Für eine andere Moderne. Hg.: Jeanne Benay, Alfred Pfabigan. Bern: Lang, 2004. (mit Victoria Lunzer-Talos)
Ungefragt. Über Literatur und Politik. Hg.: Klaus Amann, Heinz Lunzer, Ursula Seeber. Wien: Czernin, 2005.
So wurde ihnen die Flucht zur Heimat. Soma Morgenstern und Joseph Roth. Eine Freundschaft. Bonn: Weidle, 2012.